Die Wurst von meine kleine Farm ist Meat on a Mission: Denn wer auf anonymes Massenfleisch verzichtet und stattdessen nur ab und zu Fleisch mit Gesicht von glücklichen Schweinen kauft, der bringt gutes Karma -  für sich, die Tiere und den Rest der Welt.

Schweine alle Schweine ...

Produkte alle Produkte ...

Diese Produkte sind zur Zeit lieferbar.

  • Rotwurst vom Bunten Bentheimer

    1 Glas 180 g 6,00 €

    Diese Rotwurst kommt vom Bunten Bentheimer Schwein, einer vor dem Aussterben bedrohten Schweinerasse. Wie wir diese Rasse retten...

  • Leberwurst vom Bentheimer

    1 Glas 180 g 6,00 €

    Diese Leberwurst kommt vom Bunten Bentheimer Schwein, einer vor dem Aussterben bedrohten Schweinerasse. Wie wir diese Rasse retten...

  • Bio Protestsülze

    1 Glas 190 g 5,50 €

    Lecker Sülze von der seltenen Nutzrasse des Husumer Protestschweins.   Haltbarkeit: ungeöffnet bei unter +15°C 1 Jahr...

Schweinenews

Hofbesuch: Kirsten und die Schafe, Ulrike und die Rinder

Montag, 18. Mai 2015, 10:28 Uhr | Kommentare: Hofbesuch: Kirsten und die Schafe, Ulrike und die Rinder

Es gibt Tage, da macht die Arbeit besonders viel Spaß. Etwa wenn Vize-Chefschwein Laura und ich mit dem Wurstmobil auf Bauernhof-Tour fahren. Unsere Mission: Mit den Bauern fachsimpeln und die nächsten Tiere für Wurst und Fleisch mit Gesicht fotografieren.

Zuerst fuhren wir zu Kirsten Hänsel vom Hof Apfeltraum, wo die Kühe schon ganz aufgeregt waren, weil sie nach dem Winter im Laufstall wieder auf Weide durften. Die Laufstallhaltung hat zweierlei Gründe: Zum einen kann Kirsten so den wertvolllen Kuhmist zum Düngen sammeln, zum anderen schützt das die Grasnarbe bei feuchtem Wetter vor Trampeleien.

REPLACE-WITH-ALT Relaxende Rinder auf dem Hof von Kirsten Haensel.

Etwas abseits der Herde ließ sich eine Kuhdame bereitwillig ablichten und imponierte durch ihre fotogene Seite. Das traf sich ziemlich gut, denn wie der Zufall will ist es die nächste Wurst-gesichtsgebende Kuh.

REPLACE-WITH-ALT Selbstbewusst und fotogen: Das nächste Rind für MeinekleineFarm

Der eigentliche Grund unserer Anreise: Eine prächtige Herde Rauhwolliger Pommerscher Landschafe und ihr Nachwuchs. Auf der großen Weide faulenzten Lämmchen und Mutterschafe und ließen sich die Sonne aufs Vliess scheinen.

Hierzu ein kleiner Ausflug in die Tierkunde: Vor langer Zeit entstand diese Rasse aus einer Kreuzung des Zaupelschafes und des Hannoverschen Schafes. Das Besondere an dieser Mischung: Ihr Vliess ist atmungsaktiv und temperaturregulierend und somit bestens geeignet jeglichem Küstenwetter zu strotzen. Denn von der Waterkant kommen sie her. Zudem zählt es aufgrund seiner langsamerem Fleischwüchsigkeit zu den schlankeren Zeitgenossen unter den Schafrassen. Deshalb, klärt uns Kirsten auf, sind die Rauhwoller nach 12 Monaten auch noch nicht schwer genug für die Schlachtung. Das Prädikat Lammfleisch bleibt Kirstens Schafen deswegen zwar verwehrt, dafür dürfen sie ein klein wenig länger auf der Weide tollen. Was ihr dann bei MeinekleineFarm.org kauft ist also kein Lammfleisch, sondern genaugenommen Fleisch vom Jungschaf.

Doch das Rauhwollige Landschaf wurde vom Fleischschaf (den massigeren Kollegen) und den feinwolligen Merinoschafen arg in Bedrängnis gebracht, sodass die schöne Rasse sehr selten ist.

REPLACE-WITH-ALT Nicht mehr rauwollig: Die Schafe nach der Schur

Toll also, dass Kirsten die Pommerschen Landschafe züchtet. Mit viel Liebe und sichtlichem Spaß an der Arbeit widmet sie sich ihrem Erhalt. Auf der Weide gleich hinter Kirstens Haus haben sie viel Platz zum grasieren und flanieren, manch eines konnte ich sogar bei lustigen Aerobic Übungen beobachten.

REPLACE-WITH-ALT Das Aerobic-Schaf

So ein Schaf zu halten, kostet Futter, Platz, Tierarzt etc. Weil sie auch langsam Fleisch ansetzen, ist es das am Ende nicht billig. Aber eine Welt ohne Rauhwoller? Ein trauriger Gedanke und ein weiterer Rückschritt in der Erhaltung der Artenvielfalt. Deshalb, beWurste Freunde, genießt die Jungschafe von Kirsten und rettet die Rauwoller!

Nur eine halbe Wurstmobil Stunde entfernt erwartete uns Ulrike Raulf. Mit zwei Mitarbeitern betreibt sie den Wulkower Hof und hält vor allem eine etwa 140-köpfige Mutterkuhherde der Pinzgauer Rasse. Auch eine alte und bedrohte Haustierrasse. Und da es in Zukunft bei MeinekleineFarm.org auch Wurst- und Frischfleisch-Leckereien von Ulrikes Rindern geben wird, haben wir ihr und den Pinzgauern gleich einen Besuch abgestattet.

Aus dem Fressstand ertönt schon das Hörnerklappern der Rinder. Ja, Hörner, denn auf dem Wulkower Hof wird nach Demeter Richtlinien gewirtschaftet, deshalb dürfen auch alle Rinder ihre Hörner behalten. Sehr zur Freude der Wiederkäuer, denn Hörner sind nicht nur natürlich, sondern auch für die Bullen wichtig, um Rangkämpfe auszutragen. Im besagten Fressstand, wo Ulrikes Rinder gefüttert werden, sind diese zwar etwas hinderlich, aber schlaue Wiederkäuer wissen schon, wie man hörnerklappernd ans Futter kommt. Einmal den Kopfdreher gemacht und Rind kann es sich schmecken lassen.

REPLACE-WITH-ALT Der Fressstand verhindert Rangeleien beim Futtern

Ulrike erklärt dann noch die Vorteile des Fressstandes. Dieser hilft Futterneid und Rangeleien zwischen den Kühen zu umgehen und ist für die Tiere noch dazu eine entspannte Routine. Neugierig gucken sie mich aus ihren großen freundlichen Kuhaugen an. Ja, das sieht nach Harmonie aus.

Der Rest der Herde tummelt sich derweil auf der Weide. Meine Aufgabe als Tierfotografin hat sich damit um einiges erschwert. Mit Kameras umhangen brauchte es einige Zeit und todesmutige Anpirschversuche an die Herde, um einen Schnappschuss der auserwählten Kuh zu erhaschen. Gekonnt versteckte sie sich hinter ihren Freunden oder drehte mir konsequent die Hinterseite entgegen. Am Ende hats dann aber doch noch geklappt.

Falls Ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt gerne einen Kommentar :)

Muh und Oink aus dem Wurstbüro!

Antje, das Studischwein

REPLACE-WITH-ALT


weiterlesen

Jetzt BeWurstsein fördern!

Sonntag, 01. März 2015, 00:00 Uhr | Kommentare: Jetzt BeWurstsein fördern!

REPLACE-WITH-ALT

Vor einer Woche schrieb ich diesen Blogpost zur Lage von MeinekleineFarm und bat um Verständnis für Preiserhöhungen, die nötig waren, um steigende Fixkosten zu kompensieren. Die Reaktionen von euch, liebe beWurste Kunden, waren herzlich, positiv und motivierend. Auf facebook und hier in den Kommentaren rieft ihr: "Weitermachen! Durchhalten! Gutes hat seinen Preis!". "Danke!", rufen wir zurück.

Ein freundlicher Österreicher hat sogar ein 50-Euro-Gutschwein gekauft, den wir für Bedürftige unserer Wahl einsetzen sollen (Berliner Tafel, Billigfleischopfer beim Discounter oder habt ihr Ideen?). Mir zeigte diese kleine Welle der Unterstützung, dass viele Menschen hinter unserem Anliegen "Für ein neues BeWurstsein!" stehen.

Deshalb frage ich mich: Wer ist dabei und fördert MeinekleineFarm.org über den Wurstkauf hinaus? Wer schnappt sich eines der folgenden Förderpakete?

° Wurst ein Gesicht geben: Für 95 Euro finanzierst Du die Gesichtsaufkleber eines Schweins. Auf den Aufklebern, also auf jeder Wurst des Schweins steht "Karl-Heinz (bzw. Dein Name) gab diesem Schwein ein Gesicht.". Auch auf der Webseite des Schweins werden wir Dir als edlem Schweineförderer danken.

° allgemeine BeWurstseins-Aufkleber: 1000 Stück (unser Logo, "Für ein neues BeWurstsein" oder "Das Schwein bestimmt das BeWurstsein", s. hier) kosten 125 Euro. 1000 Mal sei Dir auf den Aufklebern gedankt.

° Baumwolltaschen-Ermöglicher: Für 800 Euro können wir 500 Baumwolltaschen produzieren lassen. Da steht dann auch Dein Name als Unterstützer drauf!

° Newsletter-Held sein: 50 Euro kostet uns der Newsletter pro Monat (Mail-Chimp-Gebühren). In jedem danken wir Dir!

° Server-Kosten sponsoren: Wir zahlen 30 Euro pro Monat für den Wurst-Server für unsere Webseite. Dort schreiben wir dann Dankes-Zeilen zu Dir als Sponsor.

° Wurst-Etiketten finanzieren: 1000 Stück kosten 50 Euro. Auf der entsprechenden Leberwurst oder Sorte Deiner Wahl danke wir Dir direkt auf dem Etikett

° BeWurstseins über Flyer verbreiten: 2500 Exemplare unseres allgemeinen Info-Flyers kosten 130 Euro, 1000 der Danke-Flyer, die in jedem Paket erklären, dass gute Wurst dem Tier, dem Bauern und dem Metzger helfen, kosten 90 Euro. Dann mit Dir als Ermöglicher darauf.

Egal welche Förderung: Wir zeigen uns auch mit Wurst oder kleinen Rabatten erkenntlich. Welche Wust-Boni bei welcher Förderung rausspringen, besprechen wir dann mit Dir direkt.

Dein Engagement kann natürlich auch anonym bleiben. Die Wirkung, die Du erzielst – das neue BeWurstsein verbreiten und MeinekleineFarm fördern – geht weit über die investierten Euros hinaus! Schon jetzt ein großes Dankeschön an alle! Auch fürs Weiterleiten dieses Blogposts an Familie, Freunde und Bekannte.

Jetzt BeWurstsein fördern und eine Mail an mich schreiben: Dennis, db@meinekleinefarm.org


weiterlesen

Kaum noch Stroh in der Hütte

Montag, 23. Februar 2015, 13:21 Uhr | Kommentare: Kaum noch Stroh in der Hütte

REPLACE-WITH-ALT

Wir bei MeinekleineFarm.org fühlen uns zur Zeit ein bisschen so, wie Schwein 113 auf dem Foto – ein wenig melancholisch. Eigentlich ist gute Laune unser Markenzeichen, und wir arbeiten vor allem, weil es so viel Spaß macht, BeWurstsein zu verbreiten und lustige Schweinfotos zu posten. Wenn da nicht die Sache mit dem Geld wäre. Bei Geld hört der Spaß auf.

Wir haben im letzten Jahr einiges davon ausgegeben, ohne dabei mehr eingenommen zu haben:

° Vize-Chefschwein Laura schmeißt den Laden Vollzeit – großartige Arbeit, doch eine Vollzeitstelle ist signifikant teurer als keine, na sowas…

° Wir haben Versicherungen abgeschlossen (muss sein)

° Wir haben uns entsprechend dem Lebensmittelhygienegesetz professionalisiert – Beraterin und Maßnahmen (neue Etiketten, Lagergestaltung) kosten

° Wir haben uns biozertifizieren lassen. Das ist aufwändig und teuer, hilft uns aber mittelfristig, auch in Bio-Läden vertreten zu sein. Die neuen Etiketten sind noch im Druck, alte wollen erst verklebt werden.

° Die DHL hatte vor einiger Zeit die Portokosten erhöht, wir jedoch nicht. Und in unseren Produkten sind keine Portokosten enthalten.

° Wir haben Werksstudenten zur Qualitäts- und Prozessoptimierung eingestellt – das bringt nicht mehr Umsatz.

° Förderungen oder sonstige Finanzierungen haben wir bislang nicht bekommen (zwei Förderanträge (KfW und EU) wurden abgelehnt).

Aus diesen Gründen müssen wir nun:

° den Preis für das Wurstpaketporto auf 4,95 Euro erhöhen (Frischfleischporto bleibt gleich)

° die Wurstpreise um durchschnittlich 10 Prozent erhöhen

° die Portofrei-Grenze auf 60 Euro anheben.

Unsere Frage: Ist Dir Wurst mit Gesicht von Freilandschweinen und kleinen Metzgern, Transparenz und ein gut gelauntes Produkt von einem kleinen Unternehmen nach wie vor ein paar Euro mehr wert? (Schmeckt ja auch sehr gut!) Dann bedanken wir uns herzlich für Deine Bestellung, die Du hier aufgeben mögest :)

oink! Laura und Dennis von MeinekleineFarm.org

PS: Was hälst Du von der Sache? Gib Deinen Senf auf die Wurst per Kommentar!


weiterlesen

Ältere Beiträge