Die Wurst von meine kleine Farm ist Meat on a Mission: Denn wer auf anonymes Massenfleisch verzichtet und stattdessen nur ab und zu Fleisch mit Gesicht von glücklichen Schweinen kauft, der bringt gutes Karma -  für sich, die Tiere und den Rest der Welt.

Schweine alle Schweine ...

Produkte alle Produkte ...

  • Bockwurst

    1 Glas 280 g 6,00 €

    Knackig und lecker: Bockwurst! Mal in Senf gedippt, mal um kleine Kinder glücklich zu machen. (Das Freilandschwein war bestimmt auch...

  • Bratwurst

    5 Stück 500 g 9,50 €

    Der Sommer ist da und damit auch die Grillsaison! Mit dieser groben Bratwurst steht einem beWursten Grillvergnügnen nichts mehr im...

  • Frühstücksfleisch

    1 Glas 200 g 4,50 €

    Wie Mett im Glas, nur mit einem längeren Namen. Schnittfest für 1a-Stullen. Zutaten: Schweinefleisch, Brühe, Meersalz,...

Schweinenews

Erster! Felix praktiziert bei MeinekleineFarm.org

Montag, 21. Juli 2014, 07:21 Uhr | Kommentare: Erster! Felix praktiziert bei MeinekleineFarm.org

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Prakti-Schwein Nr. 1 ist da! Hallo, mein Name ist Felix und auch ich bin für ein neues BeWursstsein! Während sich die Schweine auf den Wiesen im Dreck wühlen, wühle ich mich in der Bibliothek durch Bücher zur Soziologie, Kulturwissenschaft, Politik und Wirtschaft. Denn eigentlich studiere ich an der Zeppelin Universität in Friedrichsthafen. In den kommenden zwei Monaten wird es mir aber vor allem darum gehen das BeWurstsein weiter zu verbreiten, damit noch mehr Tiere würdevoll aufwachsen und Menschen bessere Wurst und besseres Fleisch essen können. Man könnte es auch Wurst-Marketing nennen. Ich entwickle Ideen, mit denen wir mehr Leute erreichen. So frage ich mich, wie wir dabei unsere Kunden, von denen die meisten vielmehr Unterstützer sind, einbinden können: Wurst- statt Tupper-Parties? Wurst-Botschafter? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, mit kleinem Budget eine große Reichweite zu bekommen?

Ich bin gespannt auf die Antworten und werde berichten!

Schwein gehabt - Oink oink!

Felix


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Die vier G's sind Schuld! Bericht von der Fleischtagung in Hannover

Dienstag, 08. Juli 2014, 06:44 Uhr | Kommentare: Die vier G's sind Schuld! Bericht von der Fleischtagung in Hannover

Der Film zeigt, dass Fleisch kein einfaches Nahrungsmittel ist. Wie Paracelsus schon im 16. Jahrhundert sagte: "Die Dosis macht das Gift." Doch woran liegt es eigentlich, dass wir in Deutschland so überdurchschnittlich viel Fleisch essen? Rund 90 kg pro Kopf und Jahr verbrauchen? Frau Professor Strassner, Ernährungswissenschaftlerin der Fachhochschule Münster, beantwortet dieses Frage mit vielen G's. Auf der Fleischtagung des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) Mitte Juni sagte Strassner: "Geschichte, Geschlecht, Geschmack und Gewohnheit." Komplexe Angelegenheit also, und besonders mühselig ist's ja, Gewohnheiten zu ändern. Bein MeinekleineFarm versuchen wir's per des "nudging": Der Zeigefinger wird nicht erhoben, sondern Spaß machen soll es, wenn man weniger Fleisch, aber mit mehr Respekt isst.

Frau Strassner ist ähnlicher Meinung. Um den Fleischwahn wieder auf ein umweltverträgliches Maß zu reduzieren, muss die Landwirtschaft an den Standort angepasst sein, Artenvielfalt muss gefördert werden und Tiere sollten wieder ganzheitlich verarbeitet werden. (Nein, wir haben Frau Strasser keinen Fuffi zugesteckt, damit sie das sagt, was wir tun.) Bei der Feilandhaltung von Bauer Schulz und Bauer Offen welchseln sich Schweine und Getreide auf dem Acker ab und Bauer Metzger-Petersen mit seinen sehr seltenen Husumer Protestschweinen und Bauer Staar von Gut Hirschaue mit den Sattelschweinen sorgen für frischen Wind im Schweine-Genpool. Ganzheitliche und ganz persönliche, weil einzelne Verarbeitung? Klar, sonst könnten wir ja nicht das Bild von Schwein und Co. auf das Wurstglas kleben drucken, um euch zu zeigen, welches Tier ihr

Ein weiterer interessanter Redner war Herr Benny Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.


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Das Schwein ist mehr als nur ein Nackensteak – Wie die Grillsaison den Schweinezyklus antreibt.

Dienstag, 10. Juni 2014, 15:49 Uhr | Kommentare: Das Schwein ist mehr als nur ein Nackensteak – Wie die Grillsaison den Schweinezyklus antreibt.

REPLACE-WITH-ALT Es ist Sommer und alle wollen grillen! Besonders beliebt sind Nackensteaks. Farbenfroh mariniert liegen sie massenhaft im Supermarkt. Doch abgesehen von den unwürdig billigen Discounterpreisen für die Grillscheiben stellt sich die Frage: Wie kann die plötzlich so hohe Nachfrage befriedigt werden?

Die Antwort führt uns zu dem vom Wirtschaftswissenschaftler Arthur Harnau entwickelten Modell des Schweinezyklus. Ausgehend davon, dass vor Sommerbeginn Angebot und Nachfrage von Schweinefleisch ungefähr im Gleichgewicht sind, wird durch die plötzlich erhöhte Nachfrage nach Nackensteaks und anderem Grillfleisch dieses Gleichgewicht auf einmal durcheinander gebracht. Die Menschen wollen nun mehr Fleisch als vorher. Im Supermarkt sind die Produkte also schnell vergriffen. Ein Schwein braucht aber nun mal seine Zeit, um bis zur Schlachtreife zu wachsen. Daraus resultieren zunächst höhere Preise für Schweinefleisch, da die Nachfrage höher ist, als das Angebot. Schweinebauern wie zum Beispiel Bauer Schulz (Foto oben) erhalten einen besseren Preis für ihre Tiere, was ihnen ein ökonomischer Anreiz ist, ihren Bestand zu vergrößern, da sie die Tiere zu einem besseren Preis verkaufen wollen. Bis die Tiere schlachtreif sind, müssen wir Schweinenacken vor allem im Sommer im Sommer aus anderen Ländern importieren, etwa aus Dänemark.

Mehr Schweine heißt mehr Nackenkoteletts, das Angebot steigt also wieder. Ein höherer Preis hemmt auf der anderen Seite aber auch die Kaufbereitschaft der Konsumenten. Diese beiden Phänomene führen dann wieder zu sinkenden Preisen. Es kommt hier zu einem sogenannten Verzögerungseffekt, weil ja die Schweine nicht von heute auf morgen ihr Schlachtgewicht erreichen. Das Angebot steigt also erst nach einiger Zeit, dafür aber sehr massiv. Der Schweinefleischpreis, der der Anreiz zur Investition, also zur Bestandsaufstockung der Bauern war, ist dann aber nicht mehr aktuell, denn um das ganz Schweinefleisch an den Verbraucher zu bringen, sinken erneut die Preise. Die Landwirte reagieren auf die Preisänderung, indem sie die Bestände wieder reduzieren, da die Aufzucht von Schweinen für sie weniger ökonomisch attraktiv ist. Der Zyklus beginnt von neuem, da das Angebot wieder absinkt.

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Das Phänomen zeigt, wie abhängig die Tierproduktion von ökonomischen Zwängen ist. Wie wir alle, will auch der Bauer am Ende des Tages genügend Geld bekommen, um seine Rechnungen bezahlen zu können. Unser Kaufverhalten sowie unsere Bereitschaft, einen gewissen Preis für die Ware zu zahlen, wirken sich auf die Produktion, in diesem Fall auf die Nahrungsmittelproduktion aus.

Unter anderem deshalb setzt sich MeinekleineFarm mit der Transparenz und der Geschichte der Tiere für ein neues BeWurstsein ein. Fleisch ist kein Grundnahrungsmittel, sondern etwas Besonderes. Spargel gibt es auch nur wenige Wochen im Sommer, und niemand beschwert sich. Wenn das Nackensteak ausverkauft ist, tut's auch mal ´ne Bratwurst. Und ist's wieder lieferbar, ist die Freue umso größer – und der Genuss umso beWurster.


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