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Lamm und Schaf aus tiergerechter Freilandhaltung

Woher kommt das Schaf auf meinem Teller?

Hast Du Dich schon mal gefragt, woher das Fleisch auf Deinem Teller kommt? Wir finden, diese Frage sollte sich jeder von uns stellen. Natürlich auch wer Lammfleisch isst. Denn auf die Herkunft seines Fleisches zu achten, bedeutet auch, den Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen.

In unseren kurzen Porträts zu den Schafen berichten wir über die Herkunft, Haltung und Schlachtung unserer Lämmer. So kannst Du nachvollziehen, welches Gesicht zu welchem Tier gehört – und somit zu dem Lammfleisch oder der Wurst auf deinem Teller.

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Herkunft und Leben im Porträt

Von dem respektvollen Umgang und der wertschätzenden Haltung der Tiere haben wir uns bei jedem unserer Bauern überzeugt. Wir haben die Höfe besucht und können uns deshalb sicher sein: Unsere Bauern kümmern sich ganz wunderbar und mit Wertschätzung um ihre Schafe. Jedes Lamm steht im engen Kontakt zu seiner Bäuerin. Und wir haben den direkten Draht zu ihr.

Du weißt, wie das Tier gelebt hat und dass Du es mit gutem Gewissen bei uns kaufen kannst. Wie in einem richtigen Hofladen. Vielleicht sogar noch ein wenig besser ;) ?!

 

Von glücklichen Lämmern und gepflegten Wiesen

Ob rauwolliges Pommernschaf, ostfriesisches Milchschaf oder Schwarzkopfschaf – eins haben all unsere Tiere gemeinsam: Sie haben in Herden gelebt und auf richtigen Weiden gegrast.

Diese tiergerechte Freilandhaltung danken uns nicht nur die Lämmer (und Dein Gaumen). Nein, als Weidetiere leisten sie so auch einen wichtigen Dienst für die Landschaftspflege ihres Bauernhofs:

Sie kanabbern Büsche und Triebe ab und verhindern das Zuwuchern ihrer Weidefläche – was gerade bei der Pflege von Streuobstwiesen interessant ist. Durch ihren Tritt verstopfen die Tiere Wühlmauslöcher und halten die wurzelknabbernden Tiere fern. Und ganz nebenbei verteilen sie gratis Dünger über die Weide.

Unsere Lämmer sind alle in Freilandhaltung groß geworden. Probier es aus, diese Qualität, schmeckt man :)

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens alten Haustierrassen an. Das sind Schafarten, die für die moderne Landwirtschaft uninteressant geworden sind - wegen ihres langsameren Wachstums oder einer unerwünschten (da ineffizient) Woll-, Fleisch- oder Milchqualität. Dabei sind diese Tiere oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen und damit Gold wert für die ökologische, extensive Landwirtschaft. Hier dürfen sie langsam und in Ruhe wachsen – und das schmeckt man! Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der Biodiversität!

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Klingt komisch? Ist aber so. Denn auf diese Weise bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich wieder mehr diesen Tieren zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende des artgerechten, wohl ziemlich glücklichen Lebens unserer Schafe steht - Du hast es Dir sicher schon gedacht - die Schlachtung. Und die soll stressarm und respektvoll sein. Damit der Transportweg für die Lämmer so kurz wie möglich bleibt, haben wir dafür Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. Auch die Arbeitsweise und Einstellung der Metzger zum Tier ist uns wichtig. Genauso deren Hingabe zu diesem alten Handwerk. Danach wählen wir die kleinen Metzgereibetriebe von uns mit Bedacht aus. Und so können wir sicherstellen, dass unsere Produkte nach dem glücklichen Leben unserer Tiere schmecken.