Omas bestes Weihnachtsessen: leckere Bio-Rinderroulade (super vorzubereiten!)

 Leckeres Bio-Rinderouladen Rezept

Rinderouladen sind nicht nur lecker, sie sind super vorzubereiten -> also das perfekte Weihnachtsessen, vor allem mit dem Fleisch von Rindern aus richtig guter Haltung! Denn merke: Weihnachten ist das Fest der Freude und nicht das Fest an dem immer einer in der Küche herumspringen muss. ;)

 

Rinderrouladen sind dünne Scheiben aus dem Fleisch der Oberschale (Schulterbereich). Ihr Name ist an das französische „rouler“ (rollen) angelehnt. In Süddeutschland heißen sie auch mal Vogerl. Vermutlich, weil man früher Singvögel zum Verzehr gefangen hat – und die sahen in der Pfanne wohl ähnlich aus, wie die Rinderrouladen.

 

Wie auch immer wir sie nennen wollen: Rinderrouladen sind eine wirklich leckere Sache. Es gibt viele verschiedene Rezepte. Wir legen dir unseres ans Herz: eine harmonische wie klassische Mischung aus Fleisch, Zwiebel, Gurke und Speck – das Rezept von Oma schmeckt uns am besten! Es ist erprobt und deine Mühen werden am Ende mit einem fantastischen Geschmackserlebnis belohnt. Da Rouladen etwas aufwendig in der Herstellung sind, empfehlen wir einfach auf Vorrat zu kochen. Du kannst sie auch für die Zeit nach Weihnachten einwecken, einfrieren oder über die nächsten Tage eine nach der anderen aufessen. Und weil die Rinderrouladen noch besser schmecken, wenn man sie aufwärmt sind sie unsere Empfehlung für Dein perfektes Weihnachtessen. So kannst Du das Essen schon ein paar Tage vorher vorbereiten und Weihnachten ist dann der Tag der Freude ohne großen Küchenstress. Das gleiche gilt für den Rotkohl, bereitest du ihn ein oder zwei Tage vorher vor, kann er kaltgestellt noch schön durchziehen und muss nur noch erwärmt werden.

 

Unser Rezept ist für vier Rinderrouladen. Mit den bewährten Klassikern zum Weihnachtsessen wie Rotkohl und Kartoffeln als Beilage werden davon mindestens vier Esser satt. -> Weniger Fleisch, mehr Respekt! Gilt auch zu Weihnachten ;)

 

Rezept

Für die Rouladen

4 Rinderrouladen

Senf

Salz, Pfeffer

8 dünne Scheiben Speck

8 Gewürzgurken, dünn geschnitten

1 Zwiebel, fein geschnitten

Zahnstocher oder Küchengarn

Öl zum Braten

 

Für die Sauce

2 Lorbeerblätter

etwas Thymian

etwas Rosmarin

½ Liter Gemüsebrühe oder Rinderfond

4 EL Balsamico-Essig (wer mag)

1 Zwiebel

ein Stückchen Butter

wer mag noch etwas Kartoffelmehl zum Andicken


 

Zubereitung

 

Die Rouladenscheiben waschen, trocken tupfen und ausbreiten. Dann mit etwas Senf dünn und gleichmäßig bestreichen. Salz und Pfeffer (am besten frisch gemahlen) drüber streuen. Dann Zwiebeln, Speck und Gurken schichtweise drauflegen. Der Speck macht das magere Rinderrouladenfleisch etwas saftiger.

 

 

 

Tipp: für unerfahrene Rouladenköche: Das breitere Ende der Rinderroulade solltest Du nicht belegen, damit beim Aufrollen nicht der Inhalt vorne herauslugt -> bleibt trotzdem ein leckeres Weihnachtsessen, ist nur nicht so hübsch.

 

Wenn alles drauf ist, rollst Du die Roulade fest ein, beginnend beim schmaleren Teil der Scheibe. Dann heftest du mit den Zahnstochern den Rand zusammen oder benutzt ein Küchengarn und umwickelst die Rinderroulade damit. Aus nostalgischen Gründen bevorzugen wir den Zwirn, so hat es die Oma auch immer gemacht.

 

Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Rinerrouladen von allen Seiten etwa 10 Minuten scharf anbraten. Dann legst du die Rouladen in einen Bräter mit Deckel. Die Pfanne kannst du mit Gemüsebrühe ablöschen oder Rinderfond. Balsamico und die Kräuter mit reinrühren, kurz aufkochen und dann über die Rinderrouladen in den Bräter geben. Mit geschlossenem Deckel lässt du die Rouladen jetzt bei 220°C etwa 80 bis 90 Minuten im Ofen backen. Wende sie ruhig alle 20 bis 30 Minuten, damit sie den Saft von allen Seiten aufnehmen können. Du kannst die Rinderrouladen auch gut auf dem Herd kochen, falls du bereits Weihnachtsplätzchen im Ofen hast.

 

 

Nach etwa 90 Minuten nimmst Du die leckeren Rinderrouladen raus. Übrigens: je länger sie kochen oder im Ofen backen dürfen, desto zarter ist ihre Konsistenz am Ende. Die Soße kannst Du nun final für dein perfektes Weihnachtsessen abschmecken. Wir mussten nichts mehr mit ihr machen ;). Kurz pürieren und wer mag, dickt sie noch mit Kartoffelmehl an. Jetzt kann Weihnachten kommen: Viel Spaß und Genuss beim besinnlich, beWursten Weihnachtsessen!

Und wenn Dir das Rezept gefallen hat oder Du mit uns Dein Lieblings-Rezept zum perfekten Weihnachtsessen teilen möchtest, dann hinterlass uns gern ein Kommentar.