Schäfer Ronald Rocher

Die Schäferei Rocher

Der Familienbetrieb Rocher entwickelte sich aus einer Hobbyhaltung, die im Jahr 2002 begann. Die Leitung hat dabei Ronald Rocher inne, unterstützt von seiner Frau und den vier Söhnen. Allen voran Hannes, der später die Nachfolge antreten möchte. Getreu dem Motto der Familie: „einfach machen, einfach anfangen“ erlernten sie Schritt für Schritt alle notwendigen Fähigkeiten, die in der Landwirtschaft so vonnöten sind und sind heute echte Profis. Ronald bildete sich begleitend sogar bis zum Schäferei-Meister weiter.

Schäfer Ronald Rocher

Schafe schaffen Landschaft

Mittlerweile grasen 1.700 Schafe verschiedenster Rassen, darunter auch bedrohte Landschafrassen wie die Skudde oder das Rauwollige Pommernschaf zwischen ihrem Hof in Möllendorf bis nach Berlin hinein. Das Besondere daran ist, dass die Schafe mit ihren Schäfern die Weiden in der Regel zu Fuß erreichen und zwischen den Flächen auf Wanderschaft gehen. In mehreren Etappen können das innerhalb weniger Tage auch mal 40 Kilometer sein. Bewacht werden die Tiere, die je nach Futterangebot auf den Flächen in verschiedene Herden eingeteilt werden, von sogenannten Herdenschutzhunden, die dafür sorgen, den Wolf auf Abstand zu halten. Eine wichtige Komponente ihrer Arbeit ist das Beweiden von Flächen im Auftrag des Vertragsnaturschutzes. Bedeutet, private Eigentümer:innen von Grundstücken beauftragen die Schäferei, Landschaftsareale durch Beweidung in ihrem ökologisch wertvollen Zustand zu erhalten. So pflegen sie unter anderem Heiden und andere sensible Gebiete, die vor der Verbuschung geschützt werden sollen. Unterstützung bekommen die Schafe dabei von einigen Ziegen, die aufgrund ihres unterschiedlichen Nahrungsspektrums eine sinnvolle Ergänzung in der Landschaftspflege darstelle

Pommernschafe, Skudde & Ziege

Ganzjährige Weidehaltung, auch im Winter!

Eine weitere Besonderheit ist die Winterfütterung. Ronald und Hannes legen kein Winterfutter wie zum Beispiel Heu an, da sich die Tiere auch im Winter vom Weideaufwuchs ernähren. Dies ist einer der Gründe, wieso die Schäferei nicht bio-zertifiziert ist, denn dafür müssten auch die Flächen, auf denen die Tiere fressen, den Öko-Status besitzen. Da aber vor allem die Landschaftspflege fremder Ländereien ein wichtiges Standbein des Betriebes ist, deren Bio-Zertifizierung nicht in der Hand der Familie Rocher liegt, kann die notwendige durchgängige Öko-Fütterung nicht garantiert werden.

Hannes ist Schäfer

Natürlich sind die Flächen trotzdem naturbelassen, dient die Beweidung doch dem Umweltschutz. Das Bio-Label setzt aber eine lückenlose Kontrolle aller Futterflächen voraus, was in unseren Augen auch richtig ist, denn wo Bio drauf steht muss auch nachweislich Bio drin sein. Ronald sagt, dass bisher gar kein Platz in den Köpfen war, um sich über so etwas Gedanken zu machen, da der Aufbau der Schäferei bereits alle Kapazitäten gebunden hat. Doch das Ziel ist die Öko-Anerkennung.

Vermarktung der regionale Fleischprodukte

Bisher wurden die Lämmer als Zuverdienst für den Betrieb lebend vermarktet und andernorts geschlachtet. Nun ist es so weit, dass erste Versuche in der Direktvermarktung des Fleisches gemacht werden sollen, um auch über das möglichst stressfreie Schlachten und die anschließende Verarbeitung die Kontrolle zu behalten. Und dabei unterstützt MeinekleineFarm. In Zukunft wirst du also regionales Lammfleisch von der Schäferei Rocher in unserer Onlinetheke finden, frei nach unserem Motto: Weniger Fleisch. Mehr Genuss.

Lamm & Schafe
Überraschungspaket vom Lamm
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Frisches Hackfleisch vom Lamm
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