Bauer Sebastian Lerch - Wildtierfarm Krügersdorf in Brandenburg

Wilder Westen mit Bisons in Brandenburg

 

In Krügersdorf beim brandenburgischen Beeskow kommt ein wenig Wildwest-Romantik auf. Denn hier sind rund 45 Bisons auf den Weiden. Die Herden wandern gemütlich über die Wiesen und grasen. Ihre Nachbarn sind Hirsche, Mufflons und Wildschweine. 1995 wurde der ehemalige Bisonpark Krügersdorf gegründet. Gerade am Wochenende kamen viele Menschen, um etwas Wildwest-Feeling auf der Ranch zu schnuppern, Tiere anzusehen und in der Ranch einen Kaffee zu trinken. Doch 2009 stand der Park vor dem Aus. Er war einfach nicht rentabel, die parkenden Autos verärgerten die Anwohner, hinzu kamen dann noch behördliche Differenzen. Das wurde den damaligen Betreibern zu viel, sie entschieden sich, sich vom Park und den Tieren zu trennen.

 

Ein Bison-Bulle in der Junggesellengemeinschaft.  

 

Wildtiere – eine Leidenschaft

 

Im Jahr 2016 stand diese „besondere Immobilie“ dann zum Verkauf. Doch wer sollte sich rund 69 Hektar Land mit etwa 50 Bisons, 40 Hirschen, einem Dutzend Mufflons und einer Rotte Wildschweine zulegen? Rajk Burbach! Der Gründer der Immobilienfirma NOVA hat eine Leidenschaft für Wildtiere wie die Bisons. Kurzerhand hat er den Park und seine Tiere übernommen. Er schafft es nicht oft aus Berlin nach Krügersdorf zu fahren. Aber wenn er mal rauskommt, genießt er es sehr, hier Ruhe zu tanken und die Tiere zu beobachten. Er selbst hat nur wenig Zeit für die Bisons. Dafür ist Sebastian Lerch (Geschäftsführer der Wildtierfarm) täglich bei den Tieren. Er kontrolliert die Zäune, hat jedes einzelne Tier im Blick und achtet darauf, dass es ihnen bestens geht.

 

Sebastian Lerch schmuggelt sich zwischen die Bisons. 

Bei der Bisonherde zu Besuch

 

2018 waren wir das erste Mal auf der Wildtierfarm und haben uns umgesehen. Die Tiere können auf etwa 42 Hektar Land grasen und rasen. Rund 27 Hektar des Parks werden für den Futteranbau genutzt. Die Bisons fressen überwiegend das Weidegras runter. Lediglich im Winter werden die Tiere von Sebastian Lerch mit Heu, das selbst produziert wird, zugefüttert. Der Bisonmagen ist an eine trockene Graslandschaft gewohnt und zu viel Eiweiß vertragen die Tiere nicht. Das Futter darf also gern karg sein für die robusten Tiere.

 

Trotz der Fürsorge von Sebastian Lerch sind die Bisons auf sich und die Natur gestellt. Wenn eines mal krank wird, kann der Tierarzt wenig machen. Es sind eben doch wilde Tiere, an die nicht so einfach ranzukommen ist. Das ist allerdings nur selten der Fall. Der einzige direkte Kontakt zum Menschen besteht beim Einziehen der Ohrmarke. Hierzu werden die Tiere in eine Fanganlage getrieben. Während die Ohrmarke gezogen wird, nimmt der Tierarzt auch gleich eine Blutprobe. Und sollte der Bison ein mattes Fell haben oder mager erscheinen, wird auch bei Bedarf noch geimpft oder entwurmt. Doch das passiert nur, wenn ein Bison gesundheitlich angeschlagen ist. Im Fanggitter sind sie einmal im Jahr. Über die Blutprobe versichert sich Sebastian Lerch, das die Tiere fit sind. Und bei einigen der Bisons muss auch mal eine verloren gegangene Ohrmarke erneuert werden. Danach werden sie wieder zu ihren Herden entlassen.

 

Im Moment soll die Herde noch vergrößert werden. Die rund 45 Tiere dürfen gern noch um zehn bis 15 Bisons anwachsen. Da eine so "kleine" Herde nur einen Deckbullen braucht, bedeutet das vor allem für die jungen Bullen, dass sie nach etwa zwei bis drei Jahren geschlachtet werden. (Denn mit etwa drei Jahren werden sie geschlechtsreif.) Das im Auge zu behalten, ist eine wichtige Aufgabe beim Herdenmanagement. Und dazu gehört es auch, über Leben und Tod zu entscheiden. Der Tod kommt für ein Bison hier sehr plötzlich. Das finden wir super. Denn die Tiere werden mit einem gezielten Schuss auf den Kopf auf der Weide erlegt. Durch den Weideschuss fällt der stressige Lebendtransport zum Schlachter also weg und das spiegelt sich auch in der Fleischqualität wider.

 

Bisonfleisch – bio Haltung aber keine bio Schlachtung

Krügersdorf ist übrigens gleich um die Ecke von Gut Hirschaue. Hier bekommt das Bisonfleisch die nötige Zeit für die Reifung, damit es schön zart ist, um dann in gewohnter Spitzen-Qualität zerlegt werden kann.

Damit das Bisonfleisch ein Bio-Siegel tragen darf, müssen sie Biozertifiziert gehalten, geschlachtete und zerlegt/verarbeitet werden. Die Wildtierfarm ist zwar bio-zertifiziert und Gut Hirschaue auch. Aber der Schlachter, der beim Weideschuss dabei ist, das Tier ausbluten lässt und in seiner Schlachterei in Viertel zerlegt hat keine Bio-Zertifizierung. So ein Zertifikat ist mit vielen Auflagen und Kosten verbunden – für kleinere Schlachtereien einfach nicht umsetzbar. Deswegen können wir das Fleisch dieser Bio-Bisons nicht als "bio" verkaufen. 

 

 

 

 



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