Bauer Emanuel Hein vom Biolandgut Gronenfelde, Brandenburg

Auf dem Bauernhof des Biolandguts Gronenfelde, an der Stadtgrenze von Frankfurt (Oder), empfängt uns Emanuel Hein. Er leitet den „grünen Bereich“ des Betriebs und ist zuständig für rund 450 Freiland-Hühner, 38 Galloway-Rinder und rund 40 Schweine. Neben der Tierhaltung kümmert sich Emanuel auch noch um die Gärtnerei und den Ackerbau sowie den Bioladen und die Backstube. Zu dem Biolandgut gehören etwa 57 Hektar Land. (2,5 Hektar Grünland 47,5 Hektar Ackerland und 2 Hektar Gartenland für den Obst- und Gemüseanbau. Auf den restlichen 5 Hektar sind Hecken, Hof und Wege.)

Bauer Emanuel Hein vom Biolandgut Gronenfelde, Brandenburg
Emanuel vor dem modernen Schweinestall. 

Kunterbuntes Biolandgut Gronenfelde

Es ist sehr idyllisch hier: die Galloways grasen auf der Weide, irgendwo am hügeligen Horizont des Stadtrands. Die Hühner scharren gackernd die Erde auf, einige sind schon im Mobilstall auf der Streuobstwiese, die anderen im großen Auslauf vor dem alten Stall.

Hühner vom Biolandgut Gronenfelde, Brandenburg

Die Hühner tauschen bald den alten Stall gegen ein modernes Mobile-Home.

 

Die Bio-Schweine

„Bis 2021 haben wir hier erstmal Baustelle: Nach dem neuen Schweinestall kommt das neue Sozialgebäude, dann der Rinderstall und der zusätzliche Mobil-Stallfür die Hühner.“ verrät uns Emanuel. Der Agrarwissenschaftler führt uns über den Hof, hat für jeden der ca. 60 Mitarbeitenden ein paar nette Worte. Die Mitarbeitenden sind vor allem Menschen mit Behinderung. Sie arbeiten hier in den Gronenfelder Werkstätten, um Geld zu verdienen und sich auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. So auch Peter, der uns neugierig die Hand entgegenstreckt. Er ist für die Schweine zuständig. Gemeinsam mit Emanuel fährt er regelmäßig zum etwa 40 Kilometer entfernten Jahnsfelder Bio-Landhof und sucht die Schweine für die Mast in Gronenfelde aus. Die meisten Züchter nehmen gern die rosa Schweinchen, Emanuel und Peter wollen lieber die bunt gefleckten. „Die passen doch prima zu uns, jedem Tier sieht man sofort seine Individualität an.“ sagt Emanuel.

 

Mitarbeiter, Biolandgut Gronenfelde, Brandenburg

Peter sorgt für Streicheleinheiten bei den Schweinen.
Die gefleckten Schweine heißen hier übrigens alle "kleiner Onkel" - 
angelehnt an Pipi Langstumpfs Pferd.

 

Angekommen auf dem Gronenfelder Biolandhof kümmert sich Peter täglich um die neuen Bio-Schweine: er füttert sie, macht den Stall sauber, krault die Tiere und schaut, dass es den Schweinen gut geht. Er kennt die Tiere alle und kümmert sich gern um sie. Wenn sie dann nach etwa einem Jahr zur Schlachtung gefahren werden, ist er nur sehr ungern mit dabei. „Es gehört halt mit dazu, dass die Tiere geschlachtet werden, so ist das halt.“ weiß Peter – aber leicht fällt es ihm nicht, die Tiere gehen zu lassen.

Rund 40 Schweine wohnen in dem neuen Stall mit etwa 115 Quadratmetern. Die Tiere haben viel Platz in der luftigen, lichtdurchfluteten Unterkunft. Der Stall dient nicht nur der Viehhaltung, sondern ist auch Teil eines Bildungsprogramms. Vor dem Stall haben die Schweine ein ordentliches Außengehege. Für Auslauf bei Wind und Wetter ist also gesorgt. Bei unserem Besuch im Mai 2019 wirken die Tiere völlig entspannt. Emanuel Hein kümmert sich gemeinsam mit seinen Mitarbeitern darum, dass den Schweinen nicht langweilig wird. Frisches Stroh und Spielzeug sorgen für Beschäftigung. Für die Raufen (Heugestelle) brauchen die Schweine einiges an Rüssel-Feingefühl, um das Stroh und Heu hier heraus zu fummeln. „Beschäftigung ist wichtig, denn Schweine sind sehr intelligent!“ erklärt uns Emanuel. „Nur so können die Tiere ein entspanntes Leben bei uns führen.“

Der Gewinn aus der Schweinemast fließt übrigens in die Gehälter der Angestellten. So wird die staatliche Grundgebühr zusammen mit dem Grundbetrag der Gronenfelder Werkstätten für Peter uns seine Kolleginnen und Kollegen aufgestockt.

 

Traumjob auf dem Bio-Betrieb

„Ich habe hier meinen absoluten Traumjob gefunden!“ sagt Emanuel. Auf dem Biolandgut Gronenfelde findet er beste Bedingungen für die Tiere. Emanuel führt nicht nur einen ökologisch nachhaltigen, sondern auch einen sozialen Betrieb. Denn bei der artgerechten Tierhaltung, bei der Pflanzenzucht sowie in der Holz- und Keramikwerkstatt auf dem Gelände stehen vor allem die Menschen, die hier arbeiten im Zentrum. Menschen mit Behinderung, die hier die Chance haben, selbstbestimmt in Arbeitsabläufe einzutauchen, um so auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können.

 

Emmanuel Hein, Biolandgut Gronenfelde, Brandenburg
Emanuel und Peter vor dem neuen Schweinestall - bei Sauwetter.  

 

Im Mittelpunkt steht der Mensch und davon profitieren auch die Tiere. Denn das Biolandgut unterliegt nicht denselben, harten wirtschaftlichen Zwängen wie manch anderer kleiner Öko-Bauernhof. Das Bildungsprogramm ist das zweite Standbein des Betriebs. Die Tiere werden als Individuen betrachtet und bekommen Zeit – Zeit zu wachsen und zu leben. Und dadurch bekommen sie auch eine besondere Wertschätzung. Die meisten Schweine dürfen über ein Jahr alt werden, in regulärer Mast (egal ob bio oder konventionell werden Mastschweine 6-7 Monate alt). Geschlachtet werden die Tiere beim 37 Kilometer entfernten Gut Hirschaue.  

 

Die Diakonie Wichern

Unter dem Dach der Wichern Diakonie liegt die Wertschöpfung nicht allein auf der Produktion, sondern auch auf der Förderung von Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Dank dieser Mischung schöpft Emanuel eine große Zufriedenheit aus seiner Arbeit. Hier stimmt für ihn einfach alles. Die Wichern Diakonie vertritt die Werte, die seinen persönlichen und auch denen einer ökologisch geführten Landwirtschaft entsprechen. 

Die Diakonie sieht sich dabei als Teil des Gemeinwesens und setzt sich für eine soziale und gerechte Gesellschaft ein. Dabei ist Transparenz wichtig und ebenso der respektvolle und achtsame Umgang miteinander und eben auch mit der Natur. Deswegen ist der Gronenfelder Biolandhof ein ökologischer Betrieb, der nachhaltig und wirtschaftlich geführt wird. Und diese Werte teilen auch wir. Unser Besuch hat uns viel Spaß gemacht und die auch die Begegnung mit den Mitarbeitenden war herzerfrischend.  Wir freuen uns deswegen auf eine gute Zusammenarbeit!

 

 

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