Schwein 345

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Schwein 345 und 346 sind Geschwister. Die beiden Schwestern stammen aus bestem Hause, denn die Mutter – eine Bentheimer Sau – hat sich prima um ihre Ferkel gekümmert. Der Vater ist ein deutscher Edelsau-Eber. Der wohnt übrigens nicht auf dem Hof. Bei so einem kleinen Schweinebestand bedeutet ein eigener Eber einfach zu viel Arbeit. Also bekommt die Sau hin und wieder Herrenbesuch. Und drei Monate, drei Wochen und drei Tage später kommen dann die Ferkelchen ;) Oink! (Wie das funktionert, liest Du in unserem Wissenshappen: 3.3.3. Ferkel komm herbei


Schweineschwestern 345 und 346 - Hof Blankenfelde
Schweineschwestern 345 und 346 auf Entdeckungstour auf Hof Blankenfelde.


Bauer Volker sagt über Schwein 345 „Das ist die Kleine, unser Benjamin. Sie war bei der Geburt beinah nur halb so groß wie ihre Geschwister. Sie hat aber gut aufgeholt. Wir hatten natürlich auch immer ein Auge auf sie.“ Und diese Extra-Pflege hat sich gelohnt. Sie hat später an Gewicht aufgeholt.

Gemeinsam mit ihrer Schwester 346 lebte sie ein knappes Jahr bei Volker in Blankenfelde über den Hof und wetzte über den Hof, tauchte in die große Moddersuhle ein und ließ es sich richtig gut gehen.

Am 28. Februar hat Udo die beiden Schwestern zur Schlachtung zu Gut Hirschaue gebracht worden. Das sind zwar 70 Kilometer Fahrt, aber dafür sind wir sicher, dass die Schlachtung bei Gut Hirschaue sehr gut läuft. Die Schlachter sprechen die Tiere ganz ruhig an, locken sie mit viel Zeit vom Hänger und haben einen wirklich achtsamen Umgang mit den Tieren. Und so lange wir keinen Schlachter in der Nähe gefunden haben, der genauso gut im Umgang mit den Tieren und seinem Handwerk ist, muten wir den Schweinen eben eine dreiviertelstunde Transport in den Morgenstunden zu. Dieser verlief sehr ruhig und unangestrengt, erinnert sich Volker.