Unsere Schweine aus Freilandhaltung

Woher kommt das Schwein auf meinem Teller?

In den kurzen Porträts unserer Schweine (unten) machen wir Herkunft, Haltung und Schlachtung transparent. So kannst Du genau nachvollziehen, welche Tiere zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehören und wie das entsprechende Tier gelebt hat, dass Du bei uns kaufen kannst.

Transparenz ist keine Farbe. Für uns ist Transparenz eine Frage der Haltung :) Denn egal ob Wurst, Szegediner Gulasch oder Steak – für das Fleisch auf unseren Tellern werden Tiere geschlachtet. Wir sind der Meinung, wer Fleisch isst, trägt auch Verantwortung dafür, dass die Tiere mit Wertschätzung gelebt haben und mit Respekt geschlachtet worden sind. Jedes Tier wird bei uns als ein wertgeschätztes Individuum behandelt – eben mit Respekt. Für ein neues BeWurstsein!

Schwein 356e

Schwein 356

Freilandschwein 356 ist am 6. Juli 2017 als eines von 7 Ferkeln geboren. Die Mutter war ein reinrassiges Deutsches Sattelschwein, der Vater Wildschweineber Schweinsteiger. Henrik Staar von Gut Hirschaue erklärt: "Durch das andere Kreuzungsverhältnis und die gute Jugendentwicklung aufgrund der wenigen...

Schwein 355e

Schwein 355

So schön schreibt Henrik Staar von Gut Hirschaue über Schwein 355, dass wir das einfach übernommen haben: Die Dame ist ein ¾-Wildschweinmix - daher auch die lange schmale Nase. Der  Vater ist der berühmte und weit über die Gatterzäune von Gut...

Schweine 352, 353, 354e

Schweine 352, 353, 354

Die drei Schweinchen 352, 353, 354 hätten wohl kein Problem mit dem "bösen Wolf" bekommen. Denn ihr Stall hat zwar viel Stroh, ist aber aus Stein gemauert. Da kann er Husten und Prusten – das hält. Schluss mit der Märchenstunde... Diese drei...

Schwein 351e

Schwein 351

Schwein 351 ist eine Riesen-Sau gewesen. Kein Wunder, wer drei Jahre Zeit zum Futtern und Galoppieren bekommt, bringt ordentlich Kilos auf die Waage.  Schwein 351 hat die meiste Zeit noch mit Bernd Schulz verbracht. Doch seitdem der sich seinem Ruhestand widmet, ist...

Schwein 350e

Schwein 350

Freilandschwein 350 ist zusammen mit Schwein 349 über die Weiden von Gut Hirschaue gepeest. Beide hatten ein Deutsches Sattelschwein zur Mutter. Doch 350 diesmal auch einen Deutschen Sattelschwein Vater "Smirre". Damit ist Schwein 350 ein reinrassiges Deutsches Sattelschwein aus Henriks...

Schwein 349e

Schwein 349

Schwein 349, ein Borg (kastrierter Eber) hat sein Leben auf den Weiden von Gut Hirschaue verbracht. Es ist im Gegensatz zu Schwein 350 kein reinrassiges Sattelschwein, sondern trägt Wildschweingene in sich. Das verdankt es dem Vater: Wildschweineber Schweinsteiger der es...


Herkunft und Leben im Porträt

Ob Duroc, Sattel- oder Bentheimer Schwein, eines der seltenen Husumer Protestschweine oder doch eher das marktdominierende deutsche Edelschwein – alle durften sie mit ihren Rüsseln in der Erde wühlen, sich im Modder suhlen, über Weiden tollen, und gemeinsam mit Artgenossen Wind und Wetter erleben. Kurzum: Sie haben Schwein gehabt, denn sie gehörten zu dem unter einem Prozent der in Deutschland gehaltenen Schweine, die eine artgerechte Freilandhaltung genießen durften. Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, euch hier so viele unterschiedliche Schweinerassen präsentieren zu können. Unsere Bauern stehen im direkten Kontakt mit ihren Tieren und gehen respektvoll und wertschätzend mit ihnen um. Und wir sind im ständigen Kontakt mit unseren Bauern. Manchmal können sie erstaunliche Anekdoten aus dem Leben ihrer Schützlinge erzählen.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Mit unserem Angebot und deinem Kauf unterstützen wir gemeinsam den Erhalt  alter Haustierrassen. Das sind Rassen, die oft wegen ihres langsamen Wachstums oder eines unerwünscht hohen Fettanteils uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden sind. Dabei sind sie oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen. Genau richtig für die extensive, ökologische Landwirtschaft. Denn hier bekommen die Schweine die Zeit, die sie zum wachsen brauchen.

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Denn nur so bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir ihren Haltern einen Anreiz geben, sich diesen alten Haustierrassen wieder mehr zu widmen.

 

So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines hoffentlich glücklichen Schweinelebens steht die Schlachtung der Tiere. Dafür haben wir Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. So bleibt der Transportweg zum Schlachter möglichst kurz: Bei uns wird kaum ein Tier länger als 30 Kilometer lebend transportiert. Nur beim Hof Blankenfelde sind es 70 Kilometer. Denn hier haben wir die nächste richtig gute Schlachterei erst bei Gut Hirschaue gefunden. Ein alter Bekannter also, bei dem die Tiere mit Respekt behandelt werden. Die Schweine von Gut Hirschaue haben gar keinen Stress mit dem Lebendtransport: Sie werden direkt auf dem Acker geschossen.