Schwein 381

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Seit Februar 2019 lebt Schwein 381 auf dem Biolandgut Gronenfelde. Geboren wurde es auf dem 40 Kilometer entfernten Jahnsfelder Bio-Landhof. Dort fahren Emanuel und seine Mitarbeiter hin, um sich ihre Absetzer (Jungtiere, die keine Muttermilch mehr benötigen) auszusuchen. Am liebsten nehmen sie die gefleckten Bio-Schweine. „Die passen doch prima zu uns, jedem Tier sieht man sofort seine Individualität an.“ sagt Emanuel. Und Individualität spielt eine große Rolle, hier in Gronenfelde. Der Hof ist ein Ausbildungsbetrieb für Menschen mit Beeinträchtigungen – sie bereiten sich hier auf den ersten Arbeitsmarkt vor: Werkstatt, Gärtnerei und auch Tierhaltung sind Bereiche in denen sie lernen und sich weiterbilden.  

Schwein 381 steht ganz hinten. Eine Bunte Mischung hier auf Gut Gronenfelde.

Bunte Mischung am Futtertrog: Schwein 381 mampft ganz hinten.

 

Saisonales Bio-Futter im Schweinetrog

Heute ist Erntedank-Fest, auf den Höfen wird geerntet und verarbeitet. Und davon profitieren auch die Schweine auf Gut Gronenfelde. Der Trog ist reich gedeckt: frische Kartoffeln (die zu klein sind für den Verkauf) und Reste von der Saftvermostung. "So bringen wir etwas Herbststimmung in den Stall." sagt Emanuel. Die Tiere auf Gronenfelde leben in einem modernen Offenstall. Die Schweine wählen selber, ob sie lieber im luftigen Stall bleiben möchten oder im Auslauf das Herbstwetter kennenlernen wollen.  

Schwein beim Futtern: es gibt saisonales Obst und Gemüse im Schweinetrog.

Leckereien für die Schweine: frische Kartoffeln und Reste aus der Vermostung.

Emanuel fährt Schwein 381 früh morgens am 7. Oktober zu Gut Hirschaue (37 Kilometer entfernt). Hier wird es mit guten elf Monaten geschlachtet und zerlegt.