Unsere Schweine aus Freilandhaltung

Woher kommt das Schwein auf meinem Teller?

In den kurzen Porträts unserer Schweine (unten) machen wir Herkunft, Haltung und Schlachtung transparent. So kannst Du genau nachvollziehen, welche Tiere zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehören und wie das entsprechende Tier gelebt hat, dass Du bei uns kaufen kannst.

Transparenz ist keine Farbe. Für uns ist Transparenz eine Frage der Haltung :) Denn egal ob Wurst, Szegediner Gulasch oder Steak – für das Fleisch auf unseren Tellern werden Tiere geschlachtet. Wir sind der Meinung, wer Fleisch isst, trägt auch Verantwortung dafür, dass die Tiere mit Wertschätzung gelebt haben und mit Respekt geschlachtet worden sind. Jedes Tier wird bei uns als ein wertgeschätztes Individuum behandelt – eben mit Respekt. Für ein neues BeWurstsein!

Schwein 378e

Schwein 378

Schwein 378 kommt vom Bio-Hof Blankenfelde und ist ein Geschwister von Schwein 372 und 373. Geboren ist das Schwein auf dem Bio-Hof bei Jüterbog im gleichen Landkreis, Volker hat es zusammen mit seinen Geschwistern im März 2019 abgeholt. Bis zum 5. September hat...

Schwein 377e

Schwein 377

Im November 2018 ist Schwein 377 als Absetzer (Jungtiere, die keine Muttermilch mehr benötigen) vom Biohof Jahnsfelde nach Gronenfelde gekommen. Mit seinen zwei Geschwistern lebte Schwein 377 hier in einer Bucht im Offenstall. Wie das unter Geschwistern gern mal so ist: das Zusammenleben war nicht immer harmonisch. Denn als die drei Geschwister...

Schwein 376e

Schwein 376

Schwein 376 ist ein Freilandschwein von Anja Koch. Wie alle Schweine liebt diese Altsau ein ausgiebiges Modderbad in der Suhle. Das ist ein echtes Wellnessprogramm. Denn die Modderkruste auf der empfindlichen Schweineschwarte schützt das Tier vor Sonnenbrand.  Die Altsau hat einige Sommer...

Schwein 374 und 375e

Schwein 374 und 375

Schwein 374 und 375 kamen im Alter von etwa 3 Monaten im April 2019 zu Hanno Offen. Geboren sind sie Januar 2019 und zwar auf dem Naturland-Betrieb bei Stade. Bei Hanno leben die Bio-Schweine in einem Stall mit Auslauf und viel Heu unter...

Schwein 372 und 373e

Schwein 372 und 373

Letztes Jahr musste Volker Woltersdorf seine Bentheimer Zuchtsau Elektra vom Hof Blankenfelde notschlachten. Eine ihrer Klauen hatte sich entzündet und wollte nicht heilen. Da es ihr immer schwerer fiel, aufzustehen, war die Gefahr zu hoch, dass sie sich wund liegen würde. Sie erreichte für eine Sau das...

Schwein 371e

Schwein 371

Schwein 371 ist ein waschechtes Freilandschwein. Der Borg (kastrierter Eber) ist am 13.Juli 2017 zur Welt gekommen. Und ist mit über zwei Jahren am 8. August  mit sensationellen 225 kg auf der Weide von Gut Hirschaue geschossen worden. Sein Vater war der Sattelschwein-Reinzuchteber Smirre. Die...


Herkunft und Leben im Porträt

Ob Duroc, Sattel- oder Bentheimer Schwein, eines der seltenen Husumer Protestschweine oder doch eher das marktdominierende deutsche Edelschwein – alle durften sie mit ihren Rüsseln in der Erde wühlen, sich im Modder suhlen, über Weiden tollen, und gemeinsam mit Artgenossen Wind und Wetter erleben. Kurzum: Sie haben Schwein gehabt, denn sie gehörten zu dem unter einem Prozent der in Deutschland gehaltenen Schweine, die eine artgerechte Freilandhaltung genießen durften. Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, euch hier so viele unterschiedliche Schweinerassen präsentieren zu können. Unsere Bauern stehen im direkten Kontakt mit ihren Tieren und gehen respektvoll und wertschätzend mit ihnen um. Und wir sind im ständigen Kontakt mit unseren Bauern. Manchmal können sie erstaunliche Anekdoten aus dem Leben ihrer Schützlinge erzählen.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Mit unserem Angebot und deinem Kauf unterstützen wir gemeinsam den Erhalt  alter Haustierrassen. Das sind Rassen, die oft wegen ihres langsamen Wachstums oder eines unerwünscht hohen Fettanteils uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden sind. Dabei sind sie oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen. Genau richtig für die extensive, ökologische Landwirtschaft. Denn hier bekommen die Schweine die Zeit, die sie zum wachsen brauchen.

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Denn nur so bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir ihren Haltern einen Anreiz geben, sich diesen alten Haustierrassen wieder mehr zu widmen.

 

So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines hoffentlich glücklichen Schweinelebens steht die Schlachtung der Tiere. Dafür haben wir Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. So bleibt der Transportweg zum Schlachter möglichst kurz: Bei uns wird kaum ein Tier länger als 30 Kilometer lebend transportiert. Nur beim Hof Blankenfelde sind es 70 Kilometer. Denn hier haben wir die nächste richtig gute Schlachterei erst bei Gut Hirschaue gefunden. Ein alter Bekannter also, bei dem die Tiere mit Respekt behandelt werden. Die Schweine von Gut Hirschaue haben gar keinen Stress mit dem Lebendtransport: Sie werden direkt auf dem Acker geschossen.