Unsere Schweine aus Freilandhaltung

Woher kommt das Schwein auf meinem Teller?

In den kurzen Porträts unserer Schweine (unten) machen wir Herkunft, Haltung und Schlachtung transparent. So kannst Du genau nachvollziehen, welche Tiere zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehören und wie das entsprechende Tier gelebt hat, dass Du bei uns kaufen kannst.

Transparenz ist keine Farbe. Für uns ist Transparenz eine Frage der Haltung :) Denn egal ob Wurst, Szegediner Gulasch oder Steak – für das Fleisch auf unseren Tellern werden Tiere geschlachtet. Wir sind der Meinung, wer Fleisch isst, trägt auch Verantwortung dafür, dass die Tiere mit Wertschätzung gelebt haben und mit Respekt geschlachtet worden sind. Jedes Tier wird bei uns als ein wertgeschätztes Individuum behandelt – eben mit Respekt. Für ein neues BeWurstsein!

Schwein 390e

Schwein 390

Gestatten, Schwein 390. Ebenso wie Schwein 389 am 17. November 2019 per Weideschuss ganz beWurst erlegt. Geboren rund um Mittsommer 2017 (genau genommen am am 14. Juni).  Schwein 390 und 389 waren Halbgeschwister, denn ihr Vater ist der Wildschwein-Eber Schweinsteiger. Die...

Schwein 389e

Schwein 389

Schwein 389 ist am 20. September 2017 als Sohn einer Deutschen Sattelschweinsau und Wildschweineber Schweinsteiger auf die Welt gekommen, es war also klassischer Vertreter der Hirschaue-Rasse "Märkisches Sattelschwein".  Komplett pigmentiert war das Schwein bestens gegen Sonnenbrand geschützt. Ganze 2 Sommer...

Schwein 382e

Schwein 382

Wir stellen dir unser Premiere-Schwein vom Archehof vor, Schwein 382 ist ein seltenes "Buntes Bentheimer Schwein". Diese Rasse ist eine alte Nutzerrasse, die vor dem Aussterben bedroht ist. Und damit auch weiterhin bunte Vielfalt auf den Äckern herrscht, setzen sich Andreas...

Schwein 388e

Schwein 388

Schwein 388 blickt hier noch etwas verschlafen in die Kamera. "Bei uns war heute die erste Frostnacht. Ich hatte etwas Mühe, die Dame für das Foto aus dem "Bett" zu holen." sagt uns Emanuel Hein vom Bilaondgut Gronenfelde. Als er den Stall betrat,...

Schwein 387e

Schwein 387

Schwein 387 ist gemeinsam mit Schwein 386 am 17. Oktober erlegt und in der hofeigenen Metzgerei von Gut Hirschaue zerlegt worden.  Es ist ein märkisches Sattelschwein und ist 2017 bei Bauer Henrik Staar geboren worden. Wie Schwein 386 hatte es gute zwei Jahre ein...

Schwein 386e

Schwein 386

Schwein 386 ist ein märkisches Sattelschwein. Am 23. Juni 2017 ist es auf Gut Hirschaue von Bauer Henrik Staar geboren. Als Freilandschwein konnte es gute zwei Jahre über die Weide galoppieren, wühlen und sich suhlen. Per Weideschuss wurde es am 17. Oktober erlegt und in der...


Herkunft und Leben im Porträt

Ob Duroc, Sattel- oder Bentheimer Schwein, eines der seltenen Husumer Protestschweine oder doch eher das marktdominierende deutsche Edelschwein – alle durften sie mit ihren Rüsseln in der Erde wühlen, sich im Modder suhlen, über Weiden tollen, und gemeinsam mit Artgenossen Wind und Wetter erleben. Kurzum: Sie haben Schwein gehabt, denn sie gehörten zu dem unter einem Prozent der in Deutschland gehaltenen Schweine, die eine artgerechte Freilandhaltung genießen durften. Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, euch hier so viele unterschiedliche Schweinerassen präsentieren zu können. Unsere Bauern stehen im direkten Kontakt mit ihren Tieren und gehen respektvoll und wertschätzend mit ihnen um. Und wir sind im ständigen Kontakt mit unseren Bauern. Manchmal können sie erstaunliche Anekdoten aus dem Leben ihrer Schützlinge erzählen.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Mit unserem Angebot und deinem Kauf unterstützen wir gemeinsam den Erhalt  alter Haustierrassen. Das sind Rassen, die oft wegen ihres langsamen Wachstums oder eines unerwünscht hohen Fettanteils uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden sind. Dabei sind sie oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen. Genau richtig für die extensive, ökologische Landwirtschaft. Denn hier bekommen die Schweine die Zeit, die sie zum wachsen brauchen.

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Denn nur so bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir ihren Haltern einen Anreiz geben, sich diesen alten Haustierrassen wieder mehr zu widmen.

 

So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines hoffentlich glücklichen Schweinelebens steht die Schlachtung der Tiere. Dafür haben wir Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. So bleibt der Transportweg zum Schlachter möglichst kurz: Bei uns wird kaum ein Tier länger als 30 Kilometer lebend transportiert. Nur beim Hof Blankenfelde sind es 70 Kilometer. Denn hier haben wir die nächste richtig gute Schlachterei erst bei Gut Hirschaue gefunden. Ein alter Bekannter also, bei dem die Tiere mit Respekt behandelt werden. Die Schweine von Gut Hirschaue haben gar keinen Stress mit dem Lebendtransport: Sie werden direkt auf dem Acker geschossen.