Unsere Schweine aus Freilandhaltung

Woher kommt das Schwein auf meinem Teller?

In den kurzen Porträts unserer Schweine (unten) machen wir Herkunft, Haltung und Schlachtung transparent. So kannst Du genau nachvollziehen, welche Tiere zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehören und wie das entsprechende Tier gelebt hat, dass Du bei uns kaufen kannst.

Transparenz ist keine Farbe. Für uns ist Transparenz eine Frage der Haltung :) Denn egal ob Wurst, Szegediner Gulasch oder Steak – für das Fleisch auf unseren Tellern werden Tiere geschlachtet. Wir sind der Meinung, wer Fleisch isst, trägt auch Verantwortung dafür, dass die Tiere mit Wertschätzung gelebt haben und mit Respekt geschlachtet worden sind. Jedes Tier wird bei uns als ein wertgeschätztes Individuum behandelt – eben mit Respekt. Für ein neues BeWurstsein!

Schwein 371e

Schwein 371

Schwein 371 ist ein waschechtes Freilandschwein. Der Borg (kastrierter Eber) ist am 13.Juli 2017 zur Welt gekommen. Und ist mit über zwei Jahren am 8. August  mit sensationellen 225 kg auf der Weide von Gut Hirschaue geschossen worden. Sein Vater war der Sattelschwein-Reinzuchteber Smirre. Die...

Schwein 370e

Schwein 370

Schwein 370 kommt vom Biolandgut Gronenfelde. Da hier jedoch nur Platz für 40 Masttiere ist und eine zusätzliche Sauenhaltung zu kompliziert für den Hof wäre, ist das Schwein auf dem Jahnsfelder Bio-Landhof geboren. Am 19. November 2018 ist es dann als "Absetzer" (Jungtiere, die nicht...

Schweine 368 und 369e

Schweine 368 und 369

"Sorry, ich hab die Fotos vergessen. Erst als sie schon auf dem Hänger waren, hab ich dran gedacht." gesteht uns Anja Koch. Sie hat die beiden Freilandschweine 368 und 369 auf ihrem Acker in Gömnigk bei Wind und Wetter verpflegt. Die beiden haben auch...

Schwein 367e

Schwein 367

Unverkennbar: Schwein 367 ist ein Märkisches Sattelschwein. Vom Sattelschwein hat es den hellen Sattel und die Schlappohren, vom Wildschwein stammt die schmale, lange Nase und die längeren Läufe.  Die Eltern sind Märkische Sattelschwein-Sau und berühmter Wildschweineber: Schweini. Schwein 367 ist also...

Schwein 366e

Schwein 366

Schwein 366 kommt vom Biloandgut Gronenfelde. Hier leben rund 40 Schweine in einem nagelneuen und modernen Stall mit Auslauf. Die Tierhaltung ist Teil eines Bildungsprojekts für Menschen mit Behinderung, denn hier bereiten sie sich auf den ersten Arbeitsmarkt vor. Das Geld, was...

Schwein 365e

Schwein 365

Vater Schweini (Wildschweineber) hat bei der Mutter (deutsche Sattelschweinsau) für Nachwuchs von märkischen Sattelschweinen gesorgt. Eines davon ist Schwein 365 (geboren am 29. September 2017). Es hatte gut eineinhalb Jahre ein prima Leben bei Gut Hirschaue. Das Leben als Freilandschwein ist schön, denn die...


Herkunft und Leben im Porträt

Ob Duroc, Sattel- oder Bentheimer Schwein, eines der seltenen Husumer Protestschweine oder doch eher das marktdominierende deutsche Edelschwein – alle durften sie mit ihren Rüsseln in der Erde wühlen, sich im Modder suhlen, über Weiden tollen, und gemeinsam mit Artgenossen Wind und Wetter erleben. Kurzum: Sie haben Schwein gehabt, denn sie gehörten zu dem unter einem Prozent der in Deutschland gehaltenen Schweine, die eine artgerechte Freilandhaltung genießen durften. Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, euch hier so viele unterschiedliche Schweinerassen präsentieren zu können. Unsere Bauern stehen im direkten Kontakt mit ihren Tieren und gehen respektvoll und wertschätzend mit ihnen um. Und wir sind im ständigen Kontakt mit unseren Bauern. Manchmal können sie erstaunliche Anekdoten aus dem Leben ihrer Schützlinge erzählen.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Mit unserem Angebot und deinem Kauf unterstützen wir gemeinsam den Erhalt  alter Haustierrassen. Das sind Rassen, die oft wegen ihres langsamen Wachstums oder eines unerwünscht hohen Fettanteils uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden sind. Dabei sind sie oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen. Genau richtig für die extensive, ökologische Landwirtschaft. Denn hier bekommen die Schweine die Zeit, die sie zum wachsen brauchen.

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Denn nur so bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir ihren Haltern einen Anreiz geben, sich diesen alten Haustierrassen wieder mehr zu widmen.

 

So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines hoffentlich glücklichen Schweinelebens steht die Schlachtung der Tiere. Dafür haben wir Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. So bleibt der Transportweg zum Schlachter möglichst kurz: Bei uns wird kaum ein Tier länger als 30 Kilometer lebend transportiert. Nur beim Hof Blankenfelde sind es 70 Kilometer. Denn hier haben wir die nächste richtig gute Schlachterei erst bei Gut Hirschaue gefunden. Ein alter Bekannter also, bei dem die Tiere mit Respekt behandelt werden. Die Schweine von Gut Hirschaue haben gar keinen Stress mit dem Lebendtransport: Sie werden direkt auf dem Acker geschossen.