Unsere Schweine aus Freilandhaltung

Schweine aus tiergerechter Freilandhaltung

Woher kommt das Schwein auf meinem Teller?

In den kurzen Porträts unserer Schweine (unten) machen wir Herkunft, Haltung und Schlachtung transparent. So kannst Du genau nachvollziehen, welche Tiere zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehören und wie das entsprechende Tier gelebt hat, dass Du bei uns kaufen kannst.

Transparenz ist keine Farbe. Für uns ist Transparenz eine Frage der Haltung :) Denn egal ob Wurst, Szegediner Gulasch oder Steak – für das Fleisch auf unseren Tellern werden Tiere geschlachtet. Wir sind der Meinung, wer Fleisch isst, trägt auch Verantwortung dafür, dass die Tiere mit Wertschätzung gelebt haben und mit Respekt geschlachtet worden sind. Jedes Tier wird bei uns als ein wertgeschätztes Individuum behandelt – eben mit Respekt. Für ein neues BeWurstsein!

Freilandschwein 337

Das märkrische Sattelschwein 337 hatte einen kleinen schwarzen Fleck auf der rechten Rückenhälfte. Auch dieses Schwein wurde wie Schwein 336 am 26. Oktober 2018 mittels Kugelschuss im Gehege ohne Stress durch Transport zum Schlachthof erlegt. Das Schwein hat Henrik von Gut Hirschaue beim Casting für die 333 fotografiert. Der ehemals kleine Racker mit kleinem schwarzen Fleck wurde am 03. Juni 2017 geboren und war damit ein halbes Jahr jünger als Schwein 336. Auch hier war die Mutter eine deutsche Sattelschwein-Sau und der Vater Wildschweineber Schweinsteiger. Schwein 337 brachte es auf ein Lebendgewicht von 127 Kilogram zur Schlachtung (das sind 30...

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Freilandschwein 336

Schwein 336 war in der engeren Auswahl beim Casting für den Jubiläumstitel Schwein 333. Doch Henrik von Gut Hirschaue entschloss: Schwein 336 durfte noch ein paar Wochen länger über den Acker laufen. Das Schweinchen wurd am 12. Dezember 2016 geboren. Die Mutter ist ein Deutsches Sattelschwein, der Vater – wie so oft bei Gut Hirschaue – Wildschweineber Schweinsteiger. So kommt ein echtes gemixtes Märkisches Sattelschwein zustande. Charakteristisch war der große schwarze Fleck über die rechte Rückenhälfte und das helle Zentrum der Rüsselscheibe. Nach einem guten Leben von 22 Monaten im Freien und unter Artgenossen wurde es am 26. Oktober 2018...

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Freilandschwein 335

Schwein 335 war ein echtes Vollgeschwister von Schwein 325. Um genauer zu sein seine Schwester. Beide sind am 30. Juli 2016 geboren und im Gegensatz zu Schwein 325 konnte sich 335 noch etwas länger mit dem Rüssel durch die Weide wühlen. Wie du auf den Fotos merkst, war es noch recht klein als Henrik Staar von Gut Hirschaue es im Juli für uns fotografiert hat. Und das war eben auch der Grund, warum es noch gute zwei Monate länger bleiben durfte, bevor es am 5. Oktober 2018 auf der Weide geschossen wurde. Schwein 335 stammt also auch vom Wildschweineber Schweini...

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Freilandschwein 334

Auf dem Foto trollt es beinah wie ein einsamer Wolf über die Weide. Aber Schwein 334 war gar nicht so allein, wie es hier scheinen mag. Zusammen mit unsererm Jubi-Schwein 333 ist es am 14. April 2017 auf die Welt gekommen und hatte knapp eineinhalb Jahre eine gute Zeit bei Gut Hirschaue. Am 28. September 2018 ist es mit Weideschuss erlegt worden. Im Gegensatz zu seinem Bruder brachte es 125 Kilo auf die Waage und damit acht Kilo weniger als das Jubi-Schwein 333.

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Jubi-Schwein 333 aus Bio-Freilandhaltung

Ein Hoch auf Schwein 333! Was für eine tolle Schnapps-Zahl. Denn sie steht nicht nur für das 333. Schwein bei MeinekleineFarm 🎉. Dieses Schwein schenkt uns auch einen tollen Wissenshappen mit Eselsbrücke: DreiDreiDrei – Ferkel komme herbei!  Oink!Jetzt aber mal zum Schweinchen selber. 333 ist ein märkisches Sattelschwein und wurde – wie wir gerade nachgerechnet haben –  am 21. Dezember 2016 gezeugt.  Sein Vater der Wildschweineber Schweini hatte definitiv ein erfolgreiches Treffen mit der mäkrischen Muttersau. (Kreuzung aus Wildschweinvater Karl Theodor und der namenlosen Deutschen Sattelschwein-Sau) Denn am 14. April 2017 kamm Schwein 333 zusammen mit Schwein 334  zur Welt. Die...

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Herkunft und Leben im Porträt

Ob Duroc, Sattel- oder Bentheimer Schwein, eines der seltenen Husumer Protestschweine oder doch eher das marktdominierende deutsche Edelschwein – alle durften sie mit ihren Rüsseln in der Erde wühlen, sich im Modder suhlen, über Weiden tollen, und gemeinsam mit Artgenossen Wind und Wetter erleben. Kurzum: Sie haben Schwein gehabt, denn sie gehörten zu dem unter einem Prozent der in Deutschland gehaltenen Schweine, die eine artgerechte Freilandhaltung genießen durften. Wir sind auch ein bisschen stolz darauf, euch hier so viele unterschiedliche Schweinerassen präsentieren zu können. Unsere Bauern stehen im direkten Kontakt mit ihren Tieren und gehen respektvoll und wertschätzend mit ihnen um. Und wir sind im ständigen Kontakt mit unseren Bauern. Manchmal können sie erstaunliche Anekdoten aus dem Leben ihrer Schützlinge erzählen.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Mit unserem Angebot und deinem Kauf unterstützen wir gemeinsam den Erhalt  alter Haustierrassen. Das sind Rassen, die oft wegen ihres langsamen Wachstums oder eines unerwünscht hohen Fettanteils uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden sind. Dabei sind sie oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen. Genau richtig für die extensive, ökologische Landwirtschaft. Denn hier bekommen die Schweine die Zeit, die sie zum wachsen brauchen.

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Denn nur so bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir ihren Haltern einen Anreiz geben, sich diesen alten Haustierrassen wieder mehr zu widmen.

 

So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines hoffentlich glücklichen Schweinelebens steht die Schlachtung der Tiere. Dafür haben wir Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. So bleibt der Transportweg zum Schlachter möglichst kurz: Bei uns wird kaum ein Tier länger als 30 Kilometer lebend transportiert. Nur beim Hof Blankenfelde sind es 70 Kilometer. Denn hier haben wir die nächste richtig gute Schlachterei erst bei Gut Hirschaue gefunden. Ein alter Bekannter also, bei dem die Tiere mit Respekt behandelt werden. Die Schweine von Gut Hirschaue haben gar keinen Stress mit dem Lebendtransport: Sie werden direkt auf dem Acker geschossen.