Unsere Schafe und Lämmer

Lamm und Schaf aus tiergerechter Freilandhaltung

Woher kommt das Schaf auf meinem Teller?

Hast Du Dich schon mal gefragt, woher das Fleisch auf Deinem Teller kommt? Wir finden, diese Frage sollte sich jeder von uns stellen. Natürlich auch wer Lammfleisch isst. Denn auf die Herkunft seines Fleisches zu achten, bedeutet auch, den Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen.

In unseren kurzen Porträts zu den Schafen berichten wir über die Herkunft, Haltung und Schlachtung unserer Lämmer. So kannst Du nachvollziehen, welches Gesicht zu welchem Tier gehört – und somit zu dem Lammfleisch oder der Wurst auf deinem Teller.

Lämmer 28 - 34

Das sind die Lämmer 28 - 34. Geboren im Mai 2016, geschlachtet am 3. April 2017. Sie geben u.a. leckeren Keulenbraten, Koteletts und Lammkarrees ihr Gesicht. Die Schwarzkopfschafe von Bauer Ralf Behring verbringen das ganze Jahr an der frischen Luft. Am Nordrand von Berlin bewirtschaftet er seinen Bio-Hof. Praktisch: die Schafe sind Teil des Obstanbaus – sie mähen den Rausen auf den Wiesen rund um die Bäume. Mäh! Nur nicht aus der Ruhe bringen lassen: Halt, stört uns jemand? Links spielt die Musik!

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Schafe 23-27: Bio-Lammfleisch aus dem Oderbruch in Brandenburg

Das sind die Schafe 23-27. Geboren wurden diese Lämmer im Februar und März 2016, geschlachtet am 12.10.2016. Diese Lämmer stammen von unserem neuen Bio-Partnerhof Pimpinelle aus Quappendorf im Oderbruch (zum Hofbericht geht's hier!). Franziska und Amelie Wetzlar halten dort 40 Milchschafe und verarbeiten die Milch direkt auf ihrem Hof zu Käse. Außer in den Wintermonaten stehen die Schafe auf der Weide. Aber auch im Winter haben die Tiere einen Auslauf direkt am Stall. Angefangen mit Ostfriesischen Milchschafen, stellen die Bäuerinnen ihre Herde nach und nach auf Krainer Steinschafe (gefährdete Haustierrasse!) um. Die Lämmer 23-27 sind ein Mix aus diesen beiden...

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Schafe 13-22

Das sind die Osterlämmer 13-22 von Bauer Ralf Behring. Geschlachtet wurden sie am 11.3.2016. Sie geben z.B. leckeren Keulenbraten, Gulasch oder edlen Lammkarrees ihr Gesicht. Eigentlich werden die Schwarzkopfschafe bei Bio-Bauer Behring ganzjährig draußen gehalten - nur ist es da immer schwierig, gerade diese zehn Lämmer auf ein Foto zu bekommen. Das ist in einem Unterstand schon einfacher. Wie es den Schafen in den Streuobstwiesen des Beringhofes so ergeht, dass könnt ihr auf den Fotos unserer Bauernseite vom Behringhof sehen :) Mäh!                  

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Schafe 10 bis 12

Endlich mal wieder Lamm! Von Bauer Jo Thiessen, der dazu schreibt: "Es handelt sich bei den Lämmern um rauwollige pommersche Landschafe, haben mit denen angefangen und werden auch mit dieser Rasse weitermachen, weil auf unseren kargen Böden eine Fleischrasse Probleme hätte, satt zu werden."

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Schafe 6 bis 9

Diese Bande stammt von unserem neuen tollen Hof 'homemade', den Jungbauer Jo Louis Thiessen zusammen mit Mutter Eva bewirtschaftet. Wie die Familie zu den Schafen kam? Nun das Oberhaupt, Vater Thomas hatte einen Traum: Er wollte auf einer Bank sitzen und seine Schafe anschauen, ganz romantisch. Gemacht, getan, zum 50. Geburtstag stand die Herde auf dem Hof. Inzwischen hat sie sich auch vergrößert und Jo und Eva haben sich dem ganzen professionell gewidmet.

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Herkunft und Leben im Porträt

Von dem respektvollen Umgang und der wertschätzenden Haltung der Tiere haben wir uns bei jedem unserer Bauern überzeugt. Wir haben die Höfe besucht und können uns deshalb sicher sein: Unsere Bauern kümmern sich ganz wunderbar und mit Wertschätzung um ihre Schafe. Jedes Lamm steht im engen Kontakt zu seiner Bäuerin. Und wir haben den direkten Draht zu ihr.

Du weißt, wie das Tier gelebt hat und dass Du es mit gutem Gewissen bei uns kaufen kannst. Wie in einem richtigen Hofladen. Vielleicht sogar noch ein wenig besser ;) ?!

 

Von glücklichen Lämmern und gepflegten Wiesen

Ob rauwolliges Pommernschaf, ostfriesisches Milchschaf oder Schwarzkopfschaf – eins haben all unsere Tiere gemeinsam: Sie haben in Herden gelebt und auf richtigen Weiden gegrast.

Diese tiergerechte Freilandhaltung danken uns nicht nur die Lämmer (und Dein Gaumen). Nein, als Weidetiere leisten sie so auch einen wichtigen Dienst für die Landschaftspflege ihres Bauernhofs:

Sie kanabbern Büsche und Triebe ab und verhindern das Zuwuchern ihrer Weidefläche – was gerade bei der Pflege von Streuobstwiesen interessant ist. Durch ihren Tritt verstopfen die Tiere Wühlmauslöcher und halten die wurzelknabbernden Tiere fern. Und ganz nebenbei verteilen sie gratis Dünger über die Weide.

Unsere Lämmer sind alle in Freilandhaltung groß geworden. Probier es aus, diese Qualität, schmeckt man :)

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens alten Haustierrassen an. Das sind Schafarten, die für die moderne Landwirtschaft uninteressant geworden sind - wegen ihres langsameren Wachstums oder einer unerwünschten (da ineffizient) Woll-, Fleisch- oder Milchqualität. Dabei sind diese Tiere oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen und damit Gold wert für die ökologische, extensive Landwirtschaft. Hier dürfen sie langsam und in Ruhe wachsen – und das schmeckt man! Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der Biodiversität!

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Klingt komisch? Ist aber so. Denn auf diese Weise bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich wieder mehr diesen Tieren zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende des artgerechten, wohl ziemlich glücklichen Lebens unserer Schafe steht - Du hast es Dir sicher schon gedacht - die Schlachtung. Und die soll stressarm und respektvoll sein. Damit der Transportweg für die Lämmer so kurz wie möglich bleibt, haben wir dafür Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. Auch die Arbeitsweise und Einstellung der Metzger zum Tier ist uns wichtig. Genauso deren Hingabe zu diesem alten Handwerk. Danach wählen wir die kleinen Metzgereibetriebe von uns mit Bedacht aus. Und so können wir sicherstellen, dass unsere Produkte nach dem glücklichen Leben unserer Tiere schmecken.