Unsere Schafe und Lämmer

Woher kommt das Schaf auf meinem Teller?

Hast Du Dich schon mal gefragt, woher das Fleisch auf Deinem Teller kommt? Wir finden, diese Frage sollte sich jeder von uns stellen. Natürlich auch wer Lammfleisch isst. Denn auf die Herkunft seines Fleisches zu achten, bedeutet auch, den Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen.

In unseren kurzen Porträts zu den Schafen berichten wir über die Herkunft, Haltung und Schlachtung unserer Lämmer. So kannst Du nachvollziehen, welches Gesicht zu welchem Tier gehört – und somit zu dem Lammfleisch oder der Wurst auf deinem Teller.

Schaf 98e

Schaf 98

Na sowas! Kein Bild vom Tier, und dann auch nur ein einziges Lamm im Angebot - sonst sind es doch immer mehrere Lämmer auf einmal. Und dann auch noch von Bauer Henrik Staar - seit wann ist der unter die...

Schafe 91-97e

Schafe 91-97

Die Schafe 91-97 kommen vom Behringhof. Auf dem Bio-Hof hält Ralf Behring Schwarzkopfschafe. Die sehen im Gegensatz zu den Schafen 57-62 viel stämmiger aus. Kein Wunder, denn die Rasse ist auf seine Fleischeigenschaften gezüchtet worden. Bei Schafen gibt es drei Eigenschaften die in...

Schaf 86-90e

Schaf 86-90

Die fünf Lämmer 86-90 lebten seit ihrer Geburt (Anfang April 2019) auf Hof Apfeltraum, wo sich Kirsten Hänsel um sie kümmert.  Es sind allesamt Bocklämmer, die erstaunlich schnell gewachsen sind. Auch Ralf Behring hatte bei  seinen Lämmern 80-85 festgestellt, dass sie trotz...

Schaf 80-85e

Schaf 80-85

Die hübschen Schwarzkopfschafe kommen von Bauer Ralf Behring. Die 6 Lämmer sind im Januar geboren und grasten seither auf dem Behringhof. Die Fotos sind auf die Schnelle entstanden. Ralf hat uns geschrieben, dass ein Foto auf der Weide leider nicht geglückt ist....

Schaf 70-79e

Schaf 70-79

Diese Schwarzkopfschafe kommen vom Behringhof in Leuenburg (Brandenburg). Sie sind im Mai 2018 geboren. Ralf Behring hat sich auf die Züchtung dieser Rasse spezialisiert. Schwarzkopfschafe haben ordentlich Fleisch auf den Rippen, sind robust und unkompliziert. Deswegen kann Ralf sie das ganze Jahr über draußen halten. Bei ihm...

Schafe 63-69e

Schafe 63-69

Diese Schafe stammen vom Behringhof in Brandenburg.  Wegen der Dürre im vergangenen Jahr haben die Bauern wenig Futter (Heu) machen können. So sind die Vorräte, um die Tiere über den Winter zu bringen, knapp. Daher ist es aus Bauernsicht sinnvoll,...


 

Herkunft und Leben im Porträt

Von dem respektvollen Umgang und der wertschätzenden Haltung der Tiere haben wir uns bei jedem unserer Bauern überzeugt. Wir haben die Höfe besucht und können uns deshalb sicher sein: Unsere Bauern kümmern sich ganz wunderbar und mit Wertschätzung um ihre Schafe. Jedes Lamm steht im engen Kontakt zu seiner Bäuerin. Und wir haben den direkten Draht zu ihr.

Du weißt, wie das Tier gelebt hat und dass Du es mit gutem Gewissen bei uns kaufen kannst. Wie in einem richtigen Hofladen. Vielleicht sogar noch ein wenig besser ;) ?!

 

Von glücklichen Lämmern und gepflegten Wiesen

Ob rauwolliges Pommernschaf, ostfriesisches Milchschaf oder Schwarzkopfschaf – eins haben all unsere Tiere gemeinsam: Sie haben in Herden gelebt und auf richtigen Weiden gegrast.

Diese tiergerechte Freilandhaltung danken uns nicht nur die Lämmer (und Dein Gaumen). Nein, als Weidetiere leisten sie so auch einen wichtigen Dienst für die Landschaftspflege ihres Bauernhofs:

Sie kanabbern Büsche und Triebe ab und verhindern das Zuwuchern ihrer Weidefläche – was gerade bei der Pflege von Streuobstwiesen interessant ist. Durch ihren Tritt verstopfen die Tiere Wühlmauslöcher und halten die wurzelknabbernden Tiere fern. Und ganz nebenbei verteilen sie gratis Dünger über die Weide.

Unsere Lämmer sind alle in Freilandhaltung groß geworden. Probier es aus, diese Qualität, schmeckt man :)

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens alten Haustierrassen an. Das sind Schafarten, die für die moderne Landwirtschaft uninteressant geworden sind - wegen ihres langsameren Wachstums oder einer unerwünschten (da ineffizient) Woll-, Fleisch- oder Milchqualität. Dabei sind diese Tiere oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen und damit Gold wert für die ökologische, extensive Landwirtschaft. Hier dürfen sie langsam und in Ruhe wachsen – und das schmeckt man! Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der Biodiversität!

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Klingt komisch? Ist aber so. Denn auf diese Weise bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich wieder mehr diesen Tieren zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende des artgerechten, wohl ziemlich glücklichen Lebens unserer Schafe steht - Du hast es Dir sicher schon gedacht - die Schlachtung. Und die soll stressarm und respektvoll sein. Damit der Transportweg für die Lämmer so kurz wie möglich bleibt, haben wir dafür Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. Auch die Arbeitsweise und Einstellung der Metzger zum Tier ist uns wichtig. Genauso deren Hingabe zu diesem alten Handwerk. Danach wählen wir die kleinen Metzgereibetriebe von uns mit Bedacht aus. Und so können wir sicherstellen, dass unsere Produkte nach dem glücklichen Leben unserer Tiere schmecken.