Unsere Schafe und Lämmer

Lamm und Schaf aus tiergerechter Freilandhaltung

Woher kommt das Schaf auf meinem Teller?

Hast Du Dich schon mal gefragt, woher das Fleisch auf Deinem Teller kommt? Wir finden, diese Frage sollte sich jeder von uns stellen. Natürlich auch wer Lammfleisch isst. Denn auf die Herkunft seines Fleisches zu achten, bedeutet auch, den Tieren ein gutes Leben zu ermöglichen.

In unseren kurzen Porträts zu den Schafen berichten wir über die Herkunft, Haltung und Schlachtung unserer Lämmer. So kannst Du nachvollziehen, welches Gesicht zu welchem Tier gehört – und somit zu dem Lammfleisch oder der Wurst auf deinem Teller.

Schafe 57-62 : Lämmer vom Demeterfof

  Die sechs rauwolligen Pommerschen Landschafe vom Demeterbetreib Hof Apfeltraum kamen im Frühjahr 2018 zur Welt. Geschlachtet wurden die Tiere bei Gut Hirschaue am 1.11.2018. Dort wurden sie auch zerlegt in: feine Bio-Lammschulter, Bio-Lammkeulen., Bio-Lammkoteletts und Bio-Lammgulasch. Im Gegensatz zu den männlichen Lämmern 51 bis 56 sind diese sechs allesamt Weibchen. Denn so langsam rückt die kalte Jahreszeit näher und die Schafherde von Kirsten Hänsel soll über den Winter wieder kleiner werden.  Übrigens: die Lämmer sehen gar nicht mehr so richtig wie Lämmer aus, oder? Schafe die unter einem Jahr alt sind, werden als Lämmer bezeichnet. Und die kleinen Milchlämmer wachsen...

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Schafe 51-56: Lammfleisch vom Demeterhof

Die sechs Schafe von Hof Apfeltraum haben wir bei unserem letzten Besuch bei Kirsten Hänsel mit ein paar Äpfeln von der nahen Streuobstwiese gefüttert. Dabei haben wir uns davon überzeugt, dass es diesen Tiere wirklich gut hatten. Die Rauwolligen Pommerschen Landschafe sind eine vom Aussterben bedrohte Rasse, da sie nicht spezialisert genug sind. Was sie oft uninteressant macht für konventionell geführte Betriebe macht sie für den ökologischen Landbau dagegen  goldrichtig: wegen ihrer "unspezialisierten Art" sind sie robust und wenig anspruchsvoll. So kann diese Zweinutzungsrasse ohne Probleme ganzjährig draußen gehalten werden, und futtert sich über die Weiden und Streuobstwiesen - das...

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Schafe 44-50: Lämmer vom Bio-Hof Blankenfelde

Eigentlich geben wir ja Fleisch ein Gesicht. Doch auf dem Gruppenfoto zeigen sie sich nur von ihrer Hinterseite... Diese sieben Schafe stammen vom Hof Pimpinelle. Im Februar 2018 sind sie dort geboren, jedoch haben die beiden Bäuerinnen auf ihrem Milchschafhof mit den ostfriesischen Milchschafen nicht genug Platz für diese sieben männlichen Lämmer. Also konnten sie sich auf den Weiden von Bauernhof Blankenfelde sattfressen. Bis zum 14. September 2018 waren sie dort unterwegs und futterten die Weide, Heuballen, Obst von der Streuobstwiese oder hin und wieder auch mal ein wenig Weizenschrot als Leckerli. Auf dem Bild zählst du 8 Schafe. Das...

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Schafe 40-43: Lammfleisch vom Demeter-Hof

    Das sind die Lämmer 40-43. Geboren im April 2017, geschlachtet am 27. Oktober 2017. Bäuerin Kirsten Hänsel berichtet über diese Böcke: "Ihr Vater ist ein stattlicher Rauhwolliger Pommern-Bock, die Mütter sind ebenfalls Rauhwollige Pommern bzw. bei den beiden hellen Tieren Merino-/ Pommern-Mischlinge." Und hier noch ein Einblick in die Lammzucht: "Auf dem Gruppenbild sieht man unsere beiden Leithammel Hugo und Hans-Peter, sie führen schon seit Jahren unsere Jungböcke an, wenn sie von der Mutterschafherde getrennt werden müssen, da sie sonst sowohl ihre Mütter oder auch ihre weiblichen Geschwister decken würden."

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Schafe 35-39 - feines Bio-Lammfleisch aus dem Oderbruch

Das sind die Lämmer 35-39 vom Bio-Milchschafhof Pimpinelle. Der kleine Betrieb, der die Rohmilch seiner Schafe selbst zu Käse verarbeitet, befindet sich ganz in der Nähe vom Schloss Neuhardenberg im Oderbruch. Und so kam es, dass die Lämmer einen Sommer lang in dem Schlosspark verbracht haben. Nobel, nobel! Sie sind eine Kreuzung aus Ostfriesischen Milchschafen (die auf dem Hof gemolken werden) und einem Bock der Rasse Leineschaf. Bis Mitte April bekamen sie Milch - muttergebundene Aufzucht - und wurden langsam entwöhnt. Die Lämmer 35-39 wurden im Februar geboren und am 25. August 2017 auf Gut Hirschaue geschlachtet. Alle fünf sind...

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Herkunft und Leben im Porträt

Von dem respektvollen Umgang und der wertschätzenden Haltung der Tiere haben wir uns bei jedem unserer Bauern überzeugt. Wir haben die Höfe besucht und können uns deshalb sicher sein: Unsere Bauern kümmern sich ganz wunderbar und mit Wertschätzung um ihre Schafe. Jedes Lamm steht im engen Kontakt zu seiner Bäuerin. Und wir haben den direkten Draht zu ihr.

Du weißt, wie das Tier gelebt hat und dass Du es mit gutem Gewissen bei uns kaufen kannst. Wie in einem richtigen Hofladen. Vielleicht sogar noch ein wenig besser ;) ?!

 

Von glücklichen Lämmern und gepflegten Wiesen

Ob rauwolliges Pommernschaf, ostfriesisches Milchschaf oder Schwarzkopfschaf – eins haben all unsere Tiere gemeinsam: Sie haben in Herden gelebt und auf richtigen Weiden gegrast.

Diese tiergerechte Freilandhaltung danken uns nicht nur die Lämmer (und Dein Gaumen). Nein, als Weidetiere leisten sie so auch einen wichtigen Dienst für die Landschaftspflege ihres Bauernhofs:

Sie kanabbern Büsche und Triebe ab und verhindern das Zuwuchern ihrer Weidefläche – was gerade bei der Pflege von Streuobstwiesen interessant ist. Durch ihren Tritt verstopfen die Tiere Wühlmauslöcher und halten die wurzelknabbernden Tiere fern. Und ganz nebenbei verteilen sie gratis Dünger über die Weide.

Unsere Lämmer sind alle in Freilandhaltung groß geworden. Probier es aus, diese Qualität, schmeckt man :)

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens alten Haustierrassen an. Das sind Schafarten, die für die moderne Landwirtschaft uninteressant geworden sind - wegen ihres langsameren Wachstums oder einer unerwünschten (da ineffizient) Woll-, Fleisch- oder Milchqualität. Dabei sind diese Tiere oft robuster und anspruchsloser als die neuen Rassen und damit Gold wert für die ökologische, extensive Landwirtschaft. Hier dürfen sie langsam und in Ruhe wachsen – und das schmeckt man! Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der Biodiversität!

Um die alten Haustierrassen und damit auch ihren wertvollen Genpool zu erhalten, ist es gut, sie zu essen. Klingt komisch? Ist aber so. Denn auf diese Weise bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich wieder mehr diesen Tieren zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende des artgerechten, wohl ziemlich glücklichen Lebens unserer Schafe steht - Du hast es Dir sicher schon gedacht - die Schlachtung. Und die soll stressarm und respektvoll sein. Damit der Transportweg für die Lämmer so kurz wie möglich bleibt, haben wir dafür Schlachtereien ganz in Ackernähe gefunden. Auch die Arbeitsweise und Einstellung der Metzger zum Tier ist uns wichtig. Genauso deren Hingabe zu diesem alten Handwerk. Danach wählen wir die kleinen Metzgereibetriebe von uns mit Bedacht aus. Und so können wir sicherstellen, dass unsere Produkte nach dem glücklichen Leben unserer Tiere schmecken.