Unsere Rinder und Kälber aus Freilandhaltung

Woher kommt das Rind auf meinem Teller?

Wir geben Fleisch ein Gesicht: In den Mini-Biographien unserer Bio-Rinder machen wir die tiergerechte Haltung unserer Tiere transparent und lassen die Bauern zu Wort kommen, die sie großgezogen haben. Wir geben Dir Informationen zu Herkunft, Haltung und Schlachtung. So kannst Du genau nachvollziehen, welches Rind zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehört und wie es gelebt hat. Und so kannst Du Dir auch sicher sein, dass Du bei uns nur Fleisch und Wurst von Tieren kaufst, die mit Wertschätzung und Respekt behandelt wurden.

Rind 70e

Rind 70

Dieses Jungrind kommt vom Fleckviehhof Hansel. Doch Rind 70 ist kein Fleckvieh sondern ein Pustertaler Schecken - eine sehr seltene Rasse. Die Tiere stammen aus dem Alpenraum, einer Gegend, in der – nach mittelalterlichen Sagenwelt – „Dietrich von Bern gegen Lindwürmer, Riesen und Zwerge kämpfen...

Rind 69e

Rind 69

Ab und zu gibt es Kalb bei MeinekleineFarm.org. Und das ist gut überlegt. Denn die Entscheidung, ein wenige Monate junges Rind schlachten zu lassen, machen wir uns zusammen mit den Bauern nicht leicht. Wir wollen unsere Gedanken mit Dir teilen, die...

Rind 68e

Rind 68

Diese hübsche Gelbviehfärse ist am 18. Februar 2017 auf Hof Apfeltraum geboren. Nach zwei Jahren in der Mutterkuhherde ist Rind 68 am 22. Februar 2019 in der nur sieben Kilometer entfernten Landschlachterei Lehmann in Heinersdorf geschlachtet worden. Rinder können gut 25...

Rind 67e

Rind 67

Rind 67 ist ein Gelbvieh-Ochse, der auf Hof Apfeltraum groß geworden ist. Und zwar ziemlich. Denn der schwerer Junge hatte 344 kg Schlachtgewicht als er am 2. Februar 2019 bei Lutz Lehmann (rund sieben Kilometer vom Acker entfernt) geschlachtet wurde....

Rind 66e

Rind 66

Rind 66 kommt von Bauer Christoph Hansel aus Alt-Madlitz. Christoph hat sich auf Fleckvieh spezialisiert und züchtet die Rinder.  Und wo sind die Hörner? Seine Rasse ist genetisch hornlos – sie werden also nicht etwa schmerzhaft enthornt! Christoph hat er einen genauen Blick für...

Rind 65e

Rind 65

Diese Rind kommt vom Wulkower Hof und ist ein Pinzgauer Rind. Eine alte Haustierrasse, die auf der roten Liste steht - also vorm Aussterben bedroht ist. Als Doppelnutzungsrasse kommt es weder mit den auf Fleischleistung noch auf Milchleistung gezüchteten Rinderrassen...


 

Herkunft und Leben im Porträt

Gelbvieh, Angus, Pinzgauer und Fleckvieh – egal über welche Rinderrasse wir sprechen, eins haben alle gemeinsam: Sie hatten ein gutes Leben, genug Platz und fraßen sich über saftige Weiden. Die Bäuerin hatte direkten Kontakt zu ihren Tieren, ihnen gern auch mal das Fell gekrault. Und so konnte sie ihnen auch am letzten Tag guten Gewissens in die Augen schauen. In unseren Bauernportäts findest du weitere Informationen zur Haltung, Herkunft der Tiere, zur Führung der Bauernhöfe und Schlachtung.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens zu alten Haustierrassen. Diese Rinder-Rassen sind nicht auf nur ein Leistungsmerkmal gezüchtet, sondern können oft als Fleisch- und  Milchkuh und als Zugtier in einem eingesetzt werden. Jedoch sind diese Rinder oft wegen ihres langsamen Wachstums oder einer unerwünschten Milchqualität uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden. Für ökologisch wirtschaftende Bauern dagegen sind sie genau richtig. Die Rinder wachsen zwar viel langsamer, sind dafür aber auch robust und anspruchslos was Futter und Wetter angeht. In der extensiven Landwirtschaft bekommen die nötige Zeit und Ruhe um zu wachsen – und das schmeckt man!

Außerdem sind alte Haustierrassen ein wichtiger Teil der Biodiversität! Um sie zu erhalten, sollten wir sie wieder mehr essen. Klingt komisch? Ist aber so. So bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich diesen Tieren wieder mehr zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines tiergerechten Lebens unserer Rinder steht die möglichst stressfreie Schlachtung. Dazu gehören ein kurzer Transport und das professionelle Handwerk des gelernten Schlachters, der sich für den respektvollen Umgang mit dem Tier die nötige Zeit nimmt. Und das wiederum führt zu der Top-Qualität des Fleisches und dem guten Geschmack.