Unsere Rinder und Kälber aus Freilandhaltung

Rinder aus tiergerechter Freilandhaltung

Woher kommt das Rind auf meinem Teller?

Wir geben Fleisch ein Gesicht: In den Mini-Biographien unserer Bio-Rinder machen wir die tiergerechte Haltung unserer Tiere transparent und lassen die Bauern zu Wort kommen, die sie großgezogen haben. Wir geben Dir Informationen zu Herkunft, Haltung und Schlachtung. So kannst Du genau nachvollziehen, welches Rind zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehört und wie es gelebt hat. Und so kannst Du Dir auch sicher sein, dass Du bei uns nur Fleisch und Wurst von Tieren kaufst, die mit Wertschätzung und Respekt behandelt wurden.

Rind 58

Schau doch nur mal diese prächtige Kuh an - was für ein stolzer Blick ... und so schönen Hörner! Als kleines Kälbchen wurde diese stattliche Kuh am 14. Dezember 2007 auf Hof Apfeltraum geboren. Über die Jahre hat sie sich wegen ihrer hervorragenden Führungsqualitäten als Leitkuh etabliert. Sie hat die Herde bestens geführt, wenn die Tiere zum Beispiel auf eine andere Weide wechseln sollten. "Leider hat sie ein "bindegewebiges" Euter gehabt" erklärt Kirsten. "Das heißt: ihr Euter ist kurz vorm Kalben wegen der vielen Milch riesig geworden. Und die Kälbchen hatten es zunehmend schwer, die prallen Zitzen ins Maul zu...

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Rind 57

Ein paar Tage vor Weihnachten kam diese Färse auf die Welt. Geboren am 20. Dezember 2016 auf dem Demeterbetrieb Hof Apfeltraum durfte sie mit ihrer Mutter in einer Herde aufwachsen. Kirsten Hänsel hat sich wunderbar um sie gekümmert, bis zu ihrem letzen Tag. Am 18. August 2018 hat Kirsten sie zur Landschlachterei von Lutz Lehmann gefahren. Hier ist die Färse geschlachtet worden. Verarbeitet hat sie Gut Hirschaue.

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Rind 56

Am 14. Dezember 2015 ist dieses schöne Rind auf dem Demeter-Betrieb Hof Apfeltraum zur Welt gekommen. Vater war "Ottfried", ein Gelbviehbulle. Das Doppelnutzungsvieh (Fleisch und Milch) gehört zu den alten Haustierrassen, die mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. Wer diese Rasse vorm Aussterben beschützen will, sollte sie essen. Verwirrend? Na, die wenigsten Landwirte können es sich leisten, Tiere nur aus Freude zu halten. Werden sie verkauft, um auf unsererm Teller zu landen, können Bauer und alte Haustierrasse überleben. Geschlachtet wurde dieser Ochse wurde bei Lutz Lehmann im benachbarten Heinersdorf am 10. August 2018 geschlachtet.

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Rind 55

Das Rind 55 lebte auf dem Hof Apfeltraum. Sein Leben begann etwas frostig. Denn in der Nacht seiner Geburt am 3. Januar 2016 herrschten minus zwölf Grad und Ostwind. Die Mutter hat wohl die Ohren nicht gleich trocken lecken können, jedenfalls hatte das Kalb Erfrierungen an den Ohrrändern, welche sich nach ein paar Tagen zeigten. Die Ohrränder fielen einfach ab. Und so kam der Ochse zu seinen kleinen Plüschohren. Es hat ihn aber anscheinend nicht beeinträchtigt. Für Kirsten Hänsel war das ein gutes Erkennungsmerkmal - sie  konnten ihn an seinen kleinen Ohren immer gut erkennen. Der Ochse wurd am 20.6.2018...

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Rind 54

Rind 54 ist ein echter Hornochse. 'Tschuldigung – also ein kastrierter Bulle, der seine Hörner behalten durfte. Wie alle Rinder der "Deutschen Schwarzbunten" bei Kirsten Hänsel auf Hof Apfeltraum. Diese alte Haustierrasse ist übrigens vorm Aussterben bedroht. (Bitte nicht verwechseln mit dem Hochleistungsmilchvie, dem Schwarzbunten Holstein-Rind)Auf Hof Apfeltraum fressen die Tiere, was die Äcker und Weiden hergeben und als Dankeschön gibts jede Menge Kuhfladen in Retour. So bleiben die Nährstoffe immer in Bewegung – und in dieser Kreiswirtschaft sind dann synthetische Düngemittel unnötig. Gut für die Umwelt, gut für den Erhalt der Rasse!Geboren wurde Rind 54 am 15.Dezember 2015 und...

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Herkunft und Leben im Porträt

Gelbvieh, Angus, Pinzgauer und Fleckvieh – egal über welche Rinderrasse wir sprechen, eins haben alle gemeinsam: Sie hatten ein gutes Leben, genug Platz und fraßen sich über saftige Weiden. Die Bäuerin hatte direkten Kontakt zu ihren Tieren, ihnen gern auch mal das Fell gekrault. Und so konnte sie ihnen auch am letzten Tag guten Gewissens in die Augen schauen. In unseren Bauernportäts findest du weitere Informationen zur Haltung, Herkunft der Tiere, zur Führung der Bauernhöfe und Schlachtung.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens zu alten Haustierrassen. Diese Rinder-Rassen sind nicht auf nur ein Leistungsmerkmal gezüchtet, sondern können oft als Fleisch- und  Milchkuh und als Zugtier in einem eingesetzt werden. Jedoch sind diese Rinder oft wegen ihres langsamen Wachstums oder einer unerwünschten Milchqualität uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden. Für ökologisch wirtschaftende Bauern dagegen sind sie genau richtig. Die Rinder wachsen zwar viel langsamer, sind dafür aber auch robust und anspruchslos was Futter und Wetter angeht. In der extensiven Landwirtschaft bekommen die nötige Zeit und Ruhe um zu wachsen – und das schmeckt man!

Außerdem sind alte Haustierrassen ein wichtiger Teil der Biodiversität! Um sie zu erhalten, sollten wir sie wieder mehr essen. Klingt komisch? Ist aber so. So bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich diesen Tieren wieder mehr zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines tiergerechten Lebens unserer Rinder steht die möglichst stressfreie Schlachtung. Dazu gehören ein kurzer Transport und das professionelle Handwerk des gelernten Schlachters, der sich für den respektvollen Umgang mit dem Tier die nötige Zeit nimmt. Und das wiederum führt zu der Top-Qualität des Fleisches und dem guten Geschmack.