Unsere Rinder und Kälber aus Freilandhaltung

Woher kommt das Rind auf meinem Teller?

Wir geben Fleisch ein Gesicht: In den Mini-Biographien unserer Bio-Rinder machen wir die tiergerechte Haltung unserer Tiere transparent und lassen die Bauern zu Wort kommen, die sie großgezogen haben. Wir geben Dir Informationen zu Herkunft, Haltung und Schlachtung. So kannst Du genau nachvollziehen, welches Rind zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehört und wie es gelebt hat. Und so kannst Du Dir auch sicher sein, dass Du bei uns nur Fleisch und Wurst von Tieren kaufst, die mit Wertschätzung und Respekt behandelt wurden.

Rind 82e

Rind 82

Für eine Kreuzung aus Gelbvieh (hellbraun) und deutschem Schwarzbunten Niederungsrind (schwarzweiß gefleckt) ist Rind 82 ganz schön schwarz geraten. :)  Geboren am 23. Juli 2017 auf den Weiden von Hof Apfeltraum ist Rind 82 in einer kleinen Gruppe von Rindern aufgewachsen. Mit...

Rind 81e

Rind 81

Rind 81 ist am 8. November 2017 auf der Weide von Bäuerin Kirsten Hänsel geboren. Der Gelbvieh-Ochse lebte mit anderen Ochsen und Färsen in Pension bei Johann auf dem Beerfelder Hof auf der Weide.  Jetzt zum Herbst hin endet langsam die Weidesaison - der Boden...

Rind 80e

Rind 80

Rind 80 ist ein schönes Fleckvieh von Bauer Christoph Hansel aus Alt Madlitz. "Die Färse war sehr umgänglich und hatte innerhalb der Herde, trotz ihrer eher geringen Größe, einen sehr selbstbewussten Charakter." erzählt uns Christoph. Die Färse ist bei ihm am 5. Februar...

Rind 79e

Rind 79

Rind 79 ist das erste Rind von Johann Gerdes bei MeinekleineFarm: unser Premiere-Ochse vom Beerfelder Hof! Johann hat sich vom ersten Tag an um den Ochsen gekümmert, er ist Geburtshelfer von Rind 79.  Romanze mit Folgen "Christina" - die erste Mutterkuh auf dem Hof – hatte...

Rind 78e

Rind 78

Dieser hübsche Gelbvieh-Ochse kommt von Kirsten Hänsel. Bei ihr hörte er auf den Namen Alex. Auf ihrer Weide ist er am 7 Juni 2017 geboren und hat vor allem die letzten zwei Jahre auf dem mageren Steppenboden geweidet (siehe Foto). Auch er ist in...

Rind 77e

Rind 77

Rind 77 ist ein Bulle vom Wulkower Hof. Er ist eine Kreuzung aus Pinzgauer und Shorthorn. Beide Rassen sind vom Aussterben bedroht. Bäuerin Ulrike Raulf vom Demeter-Betrieb Wulkower Hof kreuzt die Tiere, um die Vorteile beider Rassen zu vereinen.   Am 6. August 2017 ist der...


 

Herkunft und Leben im Porträt

Gelbvieh, Angus, Pinzgauer und Fleckvieh – egal über welche Rinderrasse wir sprechen, eins haben alle gemeinsam: Sie hatten ein gutes Leben, genug Platz und fraßen sich über saftige Weiden. Die Bäuerin hatte direkten Kontakt zu ihren Tieren, ihnen gern auch mal das Fell gekrault. Und so konnte sie ihnen auch am letzten Tag guten Gewissens in die Augen schauen. In unseren Bauernportäts findest du weitere Informationen zur Haltung, Herkunft der Tiere, zur Führung der Bauernhöfe und Schlachtung.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens zu alten Haustierrassen. Diese Rinder-Rassen sind nicht auf nur ein Leistungsmerkmal gezüchtet, sondern können oft als Fleisch- und  Milchkuh und als Zugtier in einem eingesetzt werden. Jedoch sind diese Rinder oft wegen ihres langsamen Wachstums oder einer unerwünschten Milchqualität uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden. Für ökologisch wirtschaftende Bauern dagegen sind sie genau richtig. Die Rinder wachsen zwar viel langsamer, sind dafür aber auch robust und anspruchslos was Futter und Wetter angeht. In der extensiven Landwirtschaft bekommen die nötige Zeit und Ruhe um zu wachsen – und das schmeckt man!

Außerdem sind alte Haustierrassen ein wichtiger Teil der Biodiversität! Um sie zu erhalten, sollten wir sie wieder mehr essen. Klingt komisch? Ist aber so. So bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich diesen Tieren wieder mehr zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines tiergerechten Lebens unserer Rinder steht die möglichst stressfreie Schlachtung. Dazu gehören ein kurzer Transport und das professionelle Handwerk des gelernten Schlachters, der sich für den respektvollen Umgang mit dem Tier die nötige Zeit nimmt. Und das wiederum führt zu der Top-Qualität des Fleisches und dem guten Geschmack.