Rind 35 - feines Färsenfleisch, natürlich Bio und Freiland

Das ist Rind 35. Geboren am 24. Februar 2015, geschlachtet am 6. Februar 2017.

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Rind 35 war eine Färse, so werden weibliche Rinder genannt, die noch nicht gekalbt haben. Warum aber musste diese Tier geschlachtet werden? Weibliche Rinder sind grundsätzlich für die Nachzucht da. Doch die Mutterkühe auf Hof Apfeltraum haben ein langes Leben. Das bedeutet, dass nicht so viele neue Rinder für die Nachzucht gebraucht werden - im Schnitt nur zwei pro Jahr.

Im Alter von zwei Jahren sind Rinder deckfähig, können also erstmals zum Bullen gelassen werden. Aus der Färsengruppe werden die Tiere ausgewählt, die sich am besten für die Nachzucht eignen. Rind 35 jedoch war jedoch etwas klein gewachsen für ihr Alter. Und so wurde entschieden, sie zu schlachten.

Der Verkauf der Tiere ist natürlich eine wichtige Einkommensquelle für unsere Bauern. Sie stellen sicher, dass die Tiere einen möglichst stressfreien Transportweg zum Schlachter haben, in diesem Fall nur rund 10 km. Verarbeitet werden die Tiere in der Bio-Metzgerei von Gut Hirschaue.

Zwei Jahre hat dieses Examplar der Rasse Gelbvieh auf dem Demeter-Betrieb Hof Apfeltraum verbracht. Wie man auf dem Foto erraten kann, hat es nicht nur draußen auf der Weide gelebt - im Winter stehen die Kühe im Stall. Das schont die Grasnarbe und macht es möglich, Mist zu sammeln, der als Dünger im Ackerbau eingesetzt wird. Im Stall von Bäuerin Kirsten Hänsel haben die Tiere ausreichend Platz und schön viel Stroh.

 


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