Unsere Rinder und Kälber aus Freilandhaltung

Rinder aus tiergerechter Freilandhaltung

Woher kommt das Rind auf meinem Teller?

Wir geben Fleisch ein Gesicht: In den Mini-Biographien unserer Bio-Rinder machen wir die tiergerechte Haltung unserer Tiere transparent und lassen die Bauern zu Wort kommen, die sie großgezogen haben. Wir geben Dir Informationen zu Herkunft, Haltung und Schlachtung. So kannst Du genau nachvollziehen, welches Rind zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehört und wie es gelebt hat. Und so kannst Du Dir auch sicher sein, dass Du bei uns nur Fleisch und Wurst von Tieren kaufst, die mit Wertschätzung und Respekt behandelt wurden.

Rind 61 - vom Demeterbetrieb Hof Apfeltraum

Geboren am 12. September 2016 hatte die Färse – eine junge Kuh, die noch nicht gekalbt hat – gute zwei Jahre auf dem Hof Apfeltraum. Auf dem Demeterbetrieb von Kirsten Hänsel leben rund 40 Rinder und Kirsten kennt jedes von ihnen persönlich. Am 8. Oktober 2018 wurde das Rind beim benachbarten kleinen Bio-Schlachter Lutz Lehmann geschlachtet. Die Landschlachterei ist nur etwa sieben Kilometer vom Acker entfernt. Gut Hirschaue hat Rind 61 für uns verarbeitet und uns so neben Filet, Roastbeef, Tafelspitz, Braten, Entrecôte auch zum ersten Mal   feinen Pastrami geliefert.

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Rind 60 - vom Demeterbetrieb Hof Apfeltraum

Rind 60 war im Sommer ziemlich unruhig - die Fliegen nerven! Aber Fliegen gehören zum Leben eines Rindes dazu. Auch wenn Kirsten Hänsel sich zumindest für das Fotoshooting auf dem Demeterbetrieb Hof Apfeltraum die Fliegen kurz mal wegwünscht hat, um ein scharfes Foto von der Färse machen zu können. Wie alle Rinder von Hof Apfeltraum hat auch Rind 60 seine Hörner behalten dürfen. Denn Kirsten ist davon überzeugt, einem Rind ohne Hörner fehlt ein wichtiges Organ. Und zwar für die Kommunikation. Jedes Tier hat individuelle Hörner, bei Rind 60 sehen sie etwas wild aus. Die Hörner sind mit Blut- und...

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Rind 59 - vom Demeterbetreib Hof Apfeltraum

Rind 59 hat fast zwei Jahre auf dem Demeterbetrieb Hof Apfeltraum gelebt. Der Ochse ist am 17. September 2016 geboren und wurde am 10. September 2018 geschlachtet. Wie die anderen Tiere von Kirsten Hänsel ist auch er viel auf der Weide gewesen. In den Wintermonaten sind die Rinder im Stall - natürlich mit Auslauf! Das schont die Grasnarbe bei matschigem Wetter. UND die kostbaren Kuhfladen können gesammelt werden. Denn die werden für den Acker- und Gartenbau dringend benötigt! Der Ochse war ein eher unauffälliger Typ, sagt uns Kirsten noch mal rückblickend. Und solche muss es ja auch mal geben. ;)...

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Rind 58

Schau doch nur mal diese prächtige Kuh an - was für ein stolzer Blick ... und so schönen Hörner! Als kleines Kälbchen wurde diese stattliche Kuh am 14. Dezember 2007 auf Hof Apfeltraum geboren. Über die Jahre hat sie sich wegen ihrer hervorragenden Führungsqualitäten als Leitkuh etabliert. Sie hat die Herde bestens geführt, wenn die Tiere zum Beispiel auf eine andere Weide wechseln sollten. "Leider hat sie ein "bindegewebiges" Euter gehabt" erklärt Kirsten. "Das heißt: ihr Euter ist kurz vorm Kalben wegen der vielen Milch riesig geworden. Und die Kälbchen hatten es zunehmend schwer, die prallen Zitzen ins Maul zu...

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Rind 57

Ein paar Tage vor Weihnachten kam diese Färse auf die Welt. Geboren am 20. Dezember 2016 auf dem Demeterbetrieb Hof Apfeltraum durfte sie mit ihrer Mutter in einer Herde aufwachsen. Kirsten Hänsel hat sich wunderbar um sie gekümmert, bis zu ihrem letzen Tag. Am 18. August 2018 hat Kirsten sie zur Landschlachterei von Lutz Lehmann gefahren. Hier ist die Färse geschlachtet worden. Verarbeitet hat sie Gut Hirschaue.

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Herkunft und Leben im Porträt

Gelbvieh, Angus, Pinzgauer und Fleckvieh – egal über welche Rinderrasse wir sprechen, eins haben alle gemeinsam: Sie hatten ein gutes Leben, genug Platz und fraßen sich über saftige Weiden. Die Bäuerin hatte direkten Kontakt zu ihren Tieren, ihnen gern auch mal das Fell gekrault. Und so konnte sie ihnen auch am letzten Tag guten Gewissens in die Augen schauen. In unseren Bauernportäts findest du weitere Informationen zur Haltung, Herkunft der Tiere, zur Führung der Bauernhöfe und Schlachtung.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens zu alten Haustierrassen. Diese Rinder-Rassen sind nicht auf nur ein Leistungsmerkmal gezüchtet, sondern können oft als Fleisch- und  Milchkuh und als Zugtier in einem eingesetzt werden. Jedoch sind diese Rinder oft wegen ihres langsamen Wachstums oder einer unerwünschten Milchqualität uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden. Für ökologisch wirtschaftende Bauern dagegen sind sie genau richtig. Die Rinder wachsen zwar viel langsamer, sind dafür aber auch robust und anspruchslos was Futter und Wetter angeht. In der extensiven Landwirtschaft bekommen die nötige Zeit und Ruhe um zu wachsen – und das schmeckt man!

Außerdem sind alte Haustierrassen ein wichtiger Teil der Biodiversität! Um sie zu erhalten, sollten wir sie wieder mehr essen. Klingt komisch? Ist aber so. So bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich diesen Tieren wieder mehr zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines tiergerechten Lebens unserer Rinder steht die möglichst stressfreie Schlachtung. Dazu gehören ein kurzer Transport und das professionelle Handwerk des gelernten Schlachters, der sich für den respektvollen Umgang mit dem Tier die nötige Zeit nimmt. Und das wiederum führt zu der Top-Qualität des Fleisches und dem guten Geschmack.