Unsere Rinder und Kälber aus Freilandhaltung

Woher kommt das Rind auf meinem Teller?

Wir geben Fleisch ein Gesicht: In den Mini-Biographien unserer Bio-Rinder machen wir die tiergerechte Haltung unserer Tiere transparent und lassen die Bauern zu Wort kommen, die sie großgezogen haben. Wir geben Dir Informationen zu Herkunft, Haltung und Schlachtung. So kannst Du genau nachvollziehen, welches Rind zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehört und wie es gelebt hat. Und so kannst Du Dir auch sicher sein, dass Du bei uns nur Fleisch und Wurst von Tieren kaufst, die mit Wertschätzung und Respekt behandelt wurden.

Rind 88e

Rind 88

Rind 88 kommt vom Demeter Hof Apfeltraum, der von Bäuerin Kirsten Hänsel bewirtschaftet wird. Die letzten Wochen war viel los auf dem Hof, vor allem bei den Rindern. Und dann musste Kirsten auch noch eine Großbesorgung auf dem Markt machen...

Rind 87e

Rind 87

Unser Rind 87 ist stattlicher Ochse vom Bio-Bauernhof Apfeltraum, der nach den Richtlinien des biologisch-dynamischen Landbaus arbeitet (Demeter). Das erkennt man unter anderem daran, dass die die Rinder ihre Hörner behalten dürfen.  Geboren am 1. Oktober 2017. Geschlachtet bei Schlachter...

Rind 86e

Rind 86

Rind 86 ist eine Färse vom Bio-Betrieb von Christoph Hansel im Osten Brandenburgs. Er hat sich auf die Züchtung von Simmental-Rindern, auch Fleckvieh genannt, spezialisiert.  Geschlachtet wurde Rind 86 am 3. Februar 2020 bei Schlachter Rave. Gereift hat das Fleisch...

Rind 84e

Rind 84

Rind 84 stammt vom biodynamisch (Demeter-zertifiziert) wirtschaftenden Hof von Bäuerin Ulrike Raulf im brandenburgischen Wulkow. Woran man erkennen kann, dass es sich nicht nur um "bio", sondern sogar um ein Demeter-Tier handelt? Rind 84 trägt Hörner! Das ist ziemlich selten...

Rind 85e

Rind 85

Das ist Rind 85. Es ist eine Färse (also ein weibliches Tier, das noch nicht gekalbt hat), die auf dem Betrieb von Demeter-Bäuerin Ulrike Raulf auf den Namen Eva hörte.  Geboren am 29. August 2017, geschlachtet am 6. Januar 2020...

Rind 83e

Rind 83

Geboren ist die hübsche Färse am 7. Mai 2018 auf der Weide von Kirsten Hänsel von Hof Apfeltraum. Hier bekommen die Kühe meist ganz ohne Hilfe ihre Kälber. Dieses Gelbvieh hätte Bäuerin Kirsten eigentlich gern zur Zucht behalten. Aber ihre...


 

Herkunft und Leben im Porträt

Gelbvieh, Angus, Pinzgauer und Fleckvieh – egal über welche Rinderrasse wir sprechen, eins haben alle gemeinsam: Sie hatten ein gutes Leben, genug Platz und fraßen sich über saftige Weiden. Die Bäuerin hatte direkten Kontakt zu ihren Tieren, ihnen gern auch mal das Fell gekrault. Und so konnte sie ihnen auch am letzten Tag guten Gewissens in die Augen schauen. In unseren Bauernportäts findest du weitere Informationen zur Haltung, Herkunft der Tiere, zur Führung der Bauernhöfe und Schlachtung.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens zu alten Haustierrassen. Diese Rinder-Rassen sind nicht auf nur ein Leistungsmerkmal gezüchtet, sondern können oft als Fleisch- und  Milchkuh und als Zugtier in einem eingesetzt werden. Jedoch sind diese Rinder oft wegen ihres langsamen Wachstums oder einer unerwünschten Milchqualität uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden. Für ökologisch wirtschaftende Bauern dagegen sind sie genau richtig. Die Rinder wachsen zwar viel langsamer, sind dafür aber auch robust und anspruchslos was Futter und Wetter angeht. In der extensiven Landwirtschaft bekommen die nötige Zeit und Ruhe um zu wachsen – und das schmeckt man!

Außerdem sind alte Haustierrassen ein wichtiger Teil der Biodiversität! Um sie zu erhalten, sollten wir sie wieder mehr essen. Klingt komisch? Ist aber so. So bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich diesen Tieren wieder mehr zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines tiergerechten Lebens unserer Rinder steht die möglichst stressfreie Schlachtung. Dazu gehören ein kurzer Transport und das professionelle Handwerk des gelernten Schlachters, der sich für den respektvollen Umgang mit dem Tier die nötige Zeit nimmt. Und das wiederum führt zu der Top-Qualität des Fleisches und dem guten Geschmack.