Unsere Rinder und Kälber aus Freilandhaltung

Woher kommt das Rind auf meinem Teller?

Wir geben Fleisch ein Gesicht: In den Mini-Biographien unserer Bio-Rinder machen wir die tiergerechte Haltung unserer Tiere transparent und lassen die Bauern zu Wort kommen, die sie großgezogen haben. Wir geben Dir Informationen zu Herkunft, Haltung und Schlachtung. So kannst Du genau nachvollziehen, welches Rind zu welchem Fleisch bzw. welcher Wurst gehört und wie es gelebt hat. Und so kannst Du Dir auch sicher sein, dass Du bei uns nur Fleisch und Wurst von Tieren kaufst, die mit Wertschätzung und Respekt behandelt wurden.

Rind 74e

Rind 74

Rind 74 ist am 6. Oktober 2016 auf Hof Apfeltraum geboren. "Schwarzer" hieß er bei seiner Bäuerin Kirsten Hänsel. Seine Mutter ist ein Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind – eine alte, vom Aussterben bedrohte Zweinutzungsrinderrasse. Die Tiere sind schwarz-weiß gefleckt. Der Vater war Ottfried, ein...

Rind 73e

Rind 73

Rind 73 ist am 12. April 2017 auf dem Bio-Betrieb Wulkower Hof geboren. Bei Ulrike Raulf hieß Rind 73 "Freddie". Geschlachtet wurde das Pinzgauer Rind mit zwei Jahren am 24. April 2019. Auf dem Wulkower Hof werden die Tiere mit ihren Hörnern gehalten....

Rind 72e

Rind 72

Rind 72 ist bei Kirsten Hänsel aufgewachsen, auf Hof Apfeltraum. Die Kuh ist sieben Jahre alt geworden (am 27.4.2019 geschlachtet) und trägt damit den Titel "Altkuh". Was Ulrike alles mit ihr erlebt hat, schreibt sie uns hier: "Es ist eine, wie...

Rind 71e

Rind 71

Rind 71 kommt von Ulrike Raulf vom Wulkower Hof. Die Rinder auf dem Bio-Hof sind Pinzgauer, einer alten Haustierrasse aus Österreich. Der Bulle wurde am 15. Juni 2017 auf der Weide geboren. Schön hat er es hier gehabt und schön ist er...

Rind 70e

Rind 70

Dieses Jungrind kommt vom Fleckviehhof Hansel. Doch Rind 70 ist kein Fleckvieh sondern ein Pustertaler Schecken - eine sehr seltene Rasse. Die Tiere stammen aus dem Alpenraum, einer Gegend, in der – nach mittelalterlichen Sagenwelt – „Dietrich von Bern gegen Lindwürmer, Riesen und Zwerge kämpfen...

Rind 69e

Rind 69

Ab und zu gibt es Kalb bei MeinekleineFarm.org. Und das ist gut überlegt. Denn die Entscheidung, ein wenige Monate junges Rind schlachten zu lassen, machen wir uns zusammen mit den Bauern nicht leicht. Wir wollen unsere Gedanken mit Dir teilen, die...


 

Herkunft und Leben im Porträt

Gelbvieh, Angus, Pinzgauer und Fleckvieh – egal über welche Rinderrasse wir sprechen, eins haben alle gemeinsam: Sie hatten ein gutes Leben, genug Platz und fraßen sich über saftige Weiden. Die Bäuerin hatte direkten Kontakt zu ihren Tieren, ihnen gern auch mal das Fell gekrault. Und so konnte sie ihnen auch am letzten Tag guten Gewissens in die Augen schauen. In unseren Bauernportäts findest du weitere Informationen zur Haltung, Herkunft der Tiere, zur Führung der Bauernhöfe und Schlachtung.

 

Alte Haustierrassen - die Herkunft macht's

Einige unserer Tiere gehören übrigens zu alten Haustierrassen. Diese Rinder-Rassen sind nicht auf nur ein Leistungsmerkmal gezüchtet, sondern können oft als Fleisch- und  Milchkuh und als Zugtier in einem eingesetzt werden. Jedoch sind diese Rinder oft wegen ihres langsamen Wachstums oder einer unerwünschten Milchqualität uninteressant für die moderne Landwirtschaft geworden. Für ökologisch wirtschaftende Bauern dagegen sind sie genau richtig. Die Rinder wachsen zwar viel langsamer, sind dafür aber auch robust und anspruchslos was Futter und Wetter angeht. In der extensiven Landwirtschaft bekommen die nötige Zeit und Ruhe um zu wachsen – und das schmeckt man!

Außerdem sind alte Haustierrassen ein wichtiger Teil der Biodiversität! Um sie zu erhalten, sollten wir sie wieder mehr essen. Klingt komisch? Ist aber so. So bringen sie ein wenig Geld in die Kasse derer, die sich um ihren Erhalt kümmern. Und damit können wir den Haltern einen kleinen Anreiz geben, sich diesen Tieren wieder mehr zu widmen.


So stressfrei wie möglich Schlachten

Am Ende eines tiergerechten Lebens unserer Rinder steht die möglichst stressfreie Schlachtung. Dazu gehören ein kurzer Transport und das professionelle Handwerk des gelernten Schlachters, der sich für den respektvollen Umgang mit dem Tier die nötige Zeit nimmt. Und das wiederum führt zu der Top-Qualität des Fleisches und dem guten Geschmack.