Flanksteaks - der Geheimtipp unter den Steaks



Flanksteaks sind der Geheimtipp unter den Beef Cuts. Sie werden aus dem Bauchlappen des Rinds geschnitten und sind in den USA oder in Frankreich (hier Bavette genannt) sehr prominent auf dem Grill und in der Pfanne.

Hierzulande trifft man sie eher selten an. Zum Glück sind die Metzger von MkF - die Rinder zerlegt Gut Hirschaue - echte Steak-Profis! 

Und wie man ein Flanksteak zubereiten kann, erfahrt ihr hier. Das Rezept ist wie immer von unserem Meisterkoch Henrik.

  1. Den Backofen auf 50-60°C vorheizen.
  2. Das Steak vor dem Braten richtig trocken tupfen und je nach Wunsch und Pfannengröße portionieren.
  3. Eine Pfanne ordentlich heiß werden lassen. 2 Esslöffel Rapsöl hineingeben und die Steaks von beiden Seiten scharf anbraten. Nur nicht zu lange! Das Flanksteak ist im Verhältnis zu anderen Fleischteilen/Steaks sehr dünn: daher maximal eine Minute pro Seite. Beim Anbraten Steak und Pfanne möglichst nicht bewegen, damit rasch eine Kruste entsteht. Tiefschwarz sollte es natürlich nicht werden, also aufpassen :)
  4. Die gebratenen Steaks müssen nun in den Ofen. Je niedriger die Temperatur, umso länger braucht das Fleisch und umso zarter wird es auch. Und je länger es im Ofen liegt, desto entspannter kann man sich um alles andere kümmern. Die Garstufe Medium ist gut bei Flanksteaks. Dabei beträgt die Kerntemperatur zwischen 56-58°C. Also läuft der Backofen mit dem Fleisch 30 Minuten lang unverändert auf knapp 60°C weiter. Bei diesem Niedrigtemperatur-Garverfahren spielt es keine große Rolle, wenn das Fleisch mal 10 Minuten länger im Ofen liegt.

Koch Hendrik empfielt zum Flanksteak Chimichurri, eine südamerikanische Kräutersauce.

Dazu werden Knoblauchzehen, Chili, frischer Koriander, Blattpetersilie, Olivenöl, wenig Salz und Pfeffer in einen Mörser geben und durchgearbeitet. Die Soße kann nach Belieben abgeändert werden: beispielsweise mit Oregano statt Koriander oder mit Zitronenabrieb und -saft...

Beim Anrichten das Fleisch mit einem scharfen Messer möglichst in dünne Scheiben, quer zur Faser tranchieren. Danach mit Salzflakes bestreuen. Pfeffer sollte nicht nötig sein - die Cimichurri hat genug Pfeffer- und Chilidampf.

Besten Appetit, muh!

 

 


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