Dunkle Lebkuchensoße zum bewuRsten Braten

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Deutschland ist bekanntlich das Soßenland schlechthin. Und so wäre auch der Braten von Meine kleine Farm an Weihnachten irgendwie nur die halbe Freude, wenn es dazu keine richtig leckere, dunkle, intensive Bratensoße geben würde. Die kann man übrigens ganz einfach – ohne das Gräuel eines Soßenbinders – aus dem Bratensatz und etwas Brühe ziehen. Bratensatz? Das ist die dunkle Schicht, die sich beim scharfen Anbraten des Fleisches am Topfboden bildet und so wunderbare Röstaromen enthält. Also trau dich, und röste den Braten bis er schön braun ist. Abgelöscht mit Rotwein löst sich der Ansatz gemeinsam mit den darin enthaltenen Röstaromen mit Hilfe eines Kochlöffels fast wie von selbst vom Topf- oder Pfannenboden. An Weihnachten kannst du die Bratensoße mit etwas Lebkuchen und Zartbitterschokolade aufpeppen. Das verleiht ihr eine festliche und besondere Note. Egal, ob du Rind, Dam- oder Rothirsch in deinem weihnachtlichen Fleischpaket von Meine kleine Farm vorbestellt hast.

Die dunkle Lebkuchensoße

Besonders empfehlen können wir dir folgendes Rezept und möchten noch hinzufügen, dass du im Onlineshop hervorragende frische Brühe im Glas vom Weiderind, Schwein oder Bison findest, die du direkt zum Weihnachtspaket dazu bestellen kannst. Ebenso die Rinderknochen oder Beinscheiben, falls sie nicht bereits im Paket enthalten sind.

Solltest du dein Fleisch im Wurstbüro von Meine kleine Farm selbst abholen und dir fehlt noch das Gemüse, dann schau direkt bei uns um die Ecke in der Bioase44 in der Karl-Marx-Straße vorbei. Hier findest du regionales Bio-Gemüse bester Qualität.

LebkuchenDie Lebkuchen kann man auch selbst machen. Ideal für Weihnachtsplätzen oder für leckere Soßen.

Das Rezept

Zutaten für 4 Personen

  • 3 Schalotten
  • 5 Champignons
  • 3 EL Öl (hoch erhitzbar)
  • 1 EL Tomatenmark 
  • 1 kg  Bio Knochen vom Weiderind oder Bio Schwein (alternativ auch 0,8-1 Kg Beinscheiben oder Suppenfleisch bzw. Bio Rippchen vom Schwein)
  • 2  Möhren 
  • 250 g  Knollensellerie 
  • 150-180 ml Rotwein und dazu, wenn zur Hand, ein Schuss Portwein
  • 1 Liter Brühe (je nach dazugehörigen Braten vom Weiderind, Bio Schwein oder für Wild die Bison-Brühe)
  • 1 EL Zuckerrübensirup oder Agaven-Dicksaft
  • 1 EL Sojasauce oder Tamari
  • 1 El Aceto Balsamico Essig
  • 120 g Lebkuchen ohne Guss
  • 2 Knoblauchzehen 
  •  Gewürze (Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Thymian, Rosmarin)

Zubereitung

  1. Wenn ihr Braten und Soße in direktem Zusammenhang zubereiten wollt, dann den Braten zuerst mit dem Öl in einem großen Topf oder Bräter stark anrösten. Danach herausnehmen und wie gewohnt zubereiten. Ist der Braten schon fertig, dann entfällt dieser Schritt und ihr beginnt direkt mit dem Anrösten der Markknochen.
  2. Der entstandene Bratensatz wird nun noch kräftig aufgemotzt. Dafür die Rinderknochen mit nochmals ein wenig Öl im selben Topf anrösten, und die geviertelten Champignons dazu. Nach und nach das restliche klein-gewürfelte Gemüse dazugeben. Nachdem eine tiefdunkle Schicht vom Bratensatz am Topfboden entstanden ist kurz mit ca. 50 ml Wasser ablöschen und den Ansatz mit einem Kochlöffel vom Boden lösen.
  3. Wenn das Wasser verdampft ist, das Tomatenmark hinzugeben und wieder mutig anrösten. Trau dich, es darf kurz vor dem Anbrennen sein. Dann mit ungefähr der Hälfte des Rotweins ablöschen und wieder einreduzieren lassen. Nun ein letztes Mal den Vorgang wiederholen, warten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und am Topfboden eine dunkle Schicht erkennbar ist, dann mit dem restlichen Rotwein und der Brühe aufgießen.
  4. Die Gewürze und den Knoblauch in ein kleinen Gewürzsäckchen oder einen Teebeutel verpacken und in den Soßenansatz geben. Nun auch Zuckerrübensirup, Sojasauce bzw. Tamari und den Essig hinzugeben. Das Ganze bei offenem Deckel ca. 30 Minuten einkochen lassen. Zum Schluss die Knochen und das Gemüse abseihen.
  5. Nun kommt endlich der namensgebende Lebkuchen zu Einsatz. Den krümelst du vorher etwas klein und gibst ihn Schritt für Schritt in die Bratensoße.
  6. Ist deine Soße zu dünn geraten ergänze noch etwas Lebkuchen oder püriere ein wenig von dem angerösteten Gemüse in die Soße. Ist sie zu dick, einfach mit etwas Wasser oder Brühe verdünnen. Fehlendes Salz kannst du durch Sojasauce ergänzen.

      Und fertig ist die weihnachtliche Lebkuchensoße. Guten Appetit!


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