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Schweinepest: Die Wildschweine sind nicht das Problem.

Die Presse treibt die Afrikanische Schweinepest (ASP) durch alle Dörfer. Die Pest ist eine alte Bekannte: 1921 wurde sie in Kenia das erste Mal beschrieben. Seit den 1970ern tauchte ASP immer wieder in Europa auf. Seit 2007 breitet sich der Virus über das Kaukasusgebiet und Russland in unsere Richtung aus (tierseucheninfo.de). Hochansteckend und bei Wild- und Hausschweinen fast immer tödlich, sorgt sich so mancher Schweinehalter – denn es liegen mittlerweile nur noch 300 km zwischen den deutschen Schweinen und den infizierten Nachbarn aus dem Osten. Schweineleben und damit auch die Existenzgrundlage vieler Menschen sind bedroht. Es gibt aktuell weder Medikamente...

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Wurst statt Ferkel: Sau Alma muss geschlachtet werden.

Mit unseren Famous-Five-Sauen wird es bei Bauer Schulz auf dem Acker nie langweilig. "Mit diesen fünf Sauen ist in so kurzer Zeit fast alles passiert, was man sich vorstellen kann", sagt Schulz und schüttelt ungläubig den Kopf. So ist das in der Natur und in der Landwirtschaft – vieles ist nicht planbar. Trauriger Höhepunkt: Wir müssen Sau Alma schlachten lassen. Nachdem im Herbst die beiden Sauen Alma und Hermine umgerauscht hatten, also beim ersten Versuch nicht tragend wurden, durfte Eber Romeo noch einmal ran – dieses Mal mit Erfolg. So sah es zumindest aus. Im März schließlich warfen die ersten drei Sauen...

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Die Welt verstehen dank Wurst: Der neue Konzernatlas jetzt als Gratisbeilage!

Wir verbreiten wieder aktiv das neue BeWurstsein und legen jetzt gratis allen Bestellungen mit Frischfleisch oder mindestens sechs Gläsern (dann ist der Karton groß genug) den neuen Konzernatlas der Böll Stiftung bei! Denn der Atlas liefert aktuelle Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie. Die Zahlen machen deutlich, warum man die Welt verbessert, wenn man Wurst und Fleisch bei MeinekleineFarm.org kauft. Denn wir arbeiten mit kleinen Freilandbauern zusammen, mit familiären Metzgerbetrieben und verkaufen nur Fleisch aus artgerechter Haltung. Das schont die Umwelt, fördert dörfliche Strukturen und bewahrt die Tiere vor Qualen. Damit stellen wir uns dem globalen Trend des Gigantismus...

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Fünf Jahre MeinekleineFarm.org – Fünf Jahre für ein neues BeWurstsein!

Vor genau fünf Jahren, am 18. November 2011, wurde Schwein 1 in der Metzgerei Zimmermann geschlachtet. An sich keine große Sache: Wie alle Schweine, die Bauer Bernd Schulz morgens um halb sechs in Görzke anlieferte, wurde auch Schwein 1 mit einer Stromzange betäubt, blutete aus und wurde dann zu Wurst verarbeitet. Handwerklich gekochte Wurst, die genauso gut und ehrlich schmeckte, wie die der anderen Freilandschweine von Bauer Schulz. Und doch begann mit Schwein 1 eine kleine Wurstrevolution. Denn auf den Gläsern dieser Wurst klebte ein Foto von Schwein 1. „Diese Wurst ist aus diesem Freilandschwein gemacht“, war da zu lesen....

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Gewässerverschmutzung durch Massentierhaltung - MkF-Bauern machen es besser!

Die Nitratbelastung in vielen Gewässern ist inzwischen so hoch, dass die Europäische Kommission nun Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland eingereicht hat. Maßgeblicher Verursacher ist die industrielle Tierhaltung. Die Bauern von Meine kleine Farm zeigen, wie man auch anders wirtschaften kann. Eigentlich ist Gülle für den Bauern eine gute Sache: In ihr stecken Stickstoff und Phosphat, zwei der wichtigsten Pflanzennährstoffe. Jeder Bauer braucht also Gülle bzw. Mist für den Ackerbau. Und der Ackerbau ernährt wiederum die Tiere. So funktionieren Stoffkreisläufe, die der Umwelt nicht schaden. Doch zu viel ist zu viel. Wenn sehr viele Tiere auf engem Raum ohne ausreichende...

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