Wer wir sind und was wir tun – und warum

Wer wir sind

MeinekleineFarm.org ist Deine „Online-Metzgerei“ mit Mission: Wir geben Fleisch ein Gesicht, um beWurste Konsumenten, Metzger, Bauern und Tiere glücklicher zu machen.

Unser Motto: Weniger Fleisch, mehr Respekt!

Wir verbreiten unsere Mission übers Internet, wenn Du unsere Idee unterstützen möchtest, kannst Du bei Deiner nächsten Bestellung gern ein paar Flyer und Aufkleber für Freunde anfordern und für unsere Sache Werbung machen. Oder Du sponserst einen unserer Schweineaufkleber? Dann schreib uns, vielen Dank schonmal! Denn wir betreiben meinekleinefarm.org auch im fünften Jahr noch überwiegend ehrenamtlich oder unterbezahlt – aber immer mit viel Liebe und vor allem missionsgetrieben.

Dennis

Dennis Buchmann, Gründer von MeinekleineFarm.org, hatte die Idee vom Fleisch mit Gesicht während seines Public Policy Studiums. Er hat Biologie studiert und ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule. Vor kurzem hat er auch das Buch Adopt a Day herausgegeben, bei dem 365 Menschen das Jahr 2014 geschrieben haben. Rico, der mit der lustigen Mütze unten, ist einer seiner besten Freunde.

 Pierre

Pierre Johannes kommt aus einer landwirtschaftlich geprägten Familie, und wenn sich die Gelegenheit ergibt, macht er auch schon mal selbst Wurst. Nach seinem Politikstudium hat er in Agrar-Entwicklungsprojekten und für eine Klimaschutzinitiative gearbeitet. Nun ist er der Mann fürs Tagesgeschäft im Wurstbüro – die Eier legende Wollmilchsau ohne die gar nichts geht.

 Rico

Immer unterwegs, meist in der Sonne, mittlerweile ohne festen Wohnsitz, und sich aus ständig wechselnden Zeitonen im Wustbüro meldend - das ist unser Grafik- und Designschwein Rico Reinhold. Ihm liegt neben der Idee, den Tieren Bauern und Mitschweinen von Meine kleine Farm vor allem unser guter Look am Herzen. Vom Logo über unsere Aufkleber, Verpackungen, Broschüren und Poster bis hin zu Website fällt alles in seinen Verantwortungsbereich. Wenn er nicht gerade am Laptop Schweinefotos nachschärft, geht er gern wandern oder an den Strand, lernt neue Sprachen und fährt Motorrad.

 Dirk

Dirk Woywod ist schon in seiner Kindheit mit Tieren auf dem Lande aufgewachsen, hat sie gehütet (Gänse), gefüttert (Hühner, Schweine), gezüchtet (Tauben, Kaninchen) und schließlich auch selbst geschlachtet. Respekt vor dem Tier und Fleischgenuss haben sich nie ausgeschlossen. Nach Physikstudium und Promotion arbeitet Dirk heute im Marketing, ist Beirat der Spendenplattform betterplace.org und coacht Social Entrepreneurs. 

Alex

Alex ist unser sogenanntes Finanzschwein. Als studierter Volkswirt passt er bei MeinekleineFarm.org auf, dass wir bei all dem Spaß, den wir haben, nicht pleite gehen. Früher hat er bei Deutschlands größter Spendenplattform betterplace.org als Finanzvorstand gearbeitet, heute ist er bei Climate KIC, Europas großer Klima Innovations-Initiative. Alex ist einer der Mitgründer von MeinekleineFarm.org und seit Anbeginn begeistert von der Idee, ein neues BeWurstsein zu verbreiten, damit die Menschen Fleisch wieder wertschätzen – und damit kleine Bauern, Metzger, die Tiere und die Umwelt. Zur Entspannung fährt Alex gerne mit seinem Wohnmobil zum Angeln.

Warum MeinekleineFarm.org wichtig ist

Die Dosis macht das Gift. Das wusste Paracelsus bereits im 16. Jahrhundert. Das gilt auch für Fleisch. Da aber zu viele Menschen zu viel Fleisch essen, wird es in doppelter Hinsicht für uns alle zum giftigen Problem:

  1. Die Welt ächzt unter dem zu hohen Fleischkonsum. Durchschnittlich 9 Pflanzenkalorien müssen aufgewendet werden, um eine Fleischkalorie daraus zu veredeln. So gehen 40 Prozent der globalen Getreideproduktion als Tierfutter in die Fleischproduktion und ein Drittel der Landmasse wird nur für die Fleischproduktion benötigt. Salopp ausgedrückt: Viel Fleisch kostet viel Regenwald.

  2. Um unseren Fleischhunger zu stillen, werden Tiere in industriellen Anlagen unter ethisch fragwürdigen Bedingungen gehalten. Schweine – die doch nasenbedingt so gerne wühlen ;) – auf Spaltböden, 30 Hühner pro Quadratmeter oder überzüchtete Milchkühe mit Euterentzündung müssen immer schneller wachsen. Damit die Produzenten auf dem globalen Fleischmarkt konkurrenzfähig bleiben, soll Fleisch immer billiger angeboten werden. Kein Wunder, dass bei den Haltungsbedingungen der Tiere Mastanlagen wie Festungen gesichert sind, und die Öffentlichkeit nicht sehen soll, wie ihr Nahrungsmittel hergestellt wird. Lecker ist das nicht.

    Und unter uns: zu viel Fleisch ist für unsere Gesundheit auch nicht gut. Also was tun?! Weniger Fleisch essen! Und wenn schon Fleisch, dann aus tiergerechter Haltung. Wir sagen dazu: Weniger Fleisch, mehr Respekt!

    Da wir nicht an die Wirkung des erhobenen Zeigefingers glauben, versucht MeinekleineFarm.org mit ein wenig Humor und Augenzwinkern, die Menschen anzuregen, ihr Fleischkonsumverhalten zu ändern. Wir zeigen Dir wo die Wurst herkommt. Nicht nur stehen die Adresse des Bauern und des Metzgers auf der Wurst (und der Abstand, also Tiertransportweg zwischen beiden), sondern das Tier selbst ist zu sehen. Auf jeder Wurst ist ein Foto genau des Tieres, aus dem die Wurst gemacht ist. Das ist ziemlich aufwendig – dient aber unserer Mission.

    Schau Deinem Leberwurstbrot einmal in die Augen und werde Dir bewusst, dass Du ein Tier isst. Klar ist das Tier für die Wurst gestorben. Wichtig dabei ist die Frage: Wie war sein Leben? Und da ist es ein großer Unterschied, ob man als Freilandschwein, Schaf oder Rind über den Acker laufen durfte oder in einem engen Stall stehen musste. Durch unsere Transparenz und Dein kurzes Nachdenken isst Du bewusster und wertschätzender Fleisch. Und damit ist unsere Mission erfüllt!


    So geben wir Fleisch ein Gesicht

    Schön und gut, aber zu teuer?

    Tiere in Freilandhaltung bewegen sich mehr, wachsen langsamer und fressen mehr Futter. Darum ist die Wurst, wie auch andere Biowurst, teurer als die Discounterware. Auch ist der kleine Handwerks-Metzger der unsere Tiere einzeln verarbeitet teurer als ein Schlachthof, der 10.000 Schweine pro Tag schlachtet und in einer Wurstfabrik verarbeiten lässt. Auch die Portrait-Fotos und Sticker kosten mehr als ein einheitlicher Aufdruck. Deswegen danken wir all unseren Förderern und Kunden für ihre Unterstützung.

    Immer noch nicht überzeugt? Kleiner Tipp: Wer halb so viel Fleisch isst und doppelt soviel dafür bezahlt, hat unterm Strich am Ende genauso viel Geld in der Tasche wie vorher. Und dafür lecker und richtig gut gegessen. Und das freut nicht nur die Umwelt, sondern auch:

    1. Das Tier, weil es tiergerecht aufwachsen konnte
    2. Den Bauern, weil er sich gegen Großmastanlagen behaupten kann
    3. Den Metzger, weil er das Überleben seines Handwerks sichern kann

    Wo du uns findest

    Hier,  natürlich ;) Aber auch auf facebook solltest Du uns folgen, da posten wir immer aktuelle Leckereien und Interessantes zum Thema Fleisch mit Respekt. Außerdem: @meatonamission auf Twitter, YouTube und Pinterest.

    Oder Du besuchst uns im Wurstbüro in der Jonasstr. 25, 12053 Neukölln? Dort kannst Du Deine Bestellung auch abholen, falls Du in der Nähe wohnst, Versandkosten sparen willst und bei der Bestellung auf "Selbstabholer" klickst.

    Zu guter letzt

    Unser aller erstes Video, das Yvonne Hotz ganz zu Anfang ehrenamtlich für uns produziert hat, hihi: