Schwein 31

Schwein 31 ist von einem neuen Partnerbauernhof: Von Biopark-Bauer Hanno Offen aus Nostorf bei Hamburg (hat noch keine eigene Webseite). Hanno zieht seine Schweine wie Bauer Schulz im Freiland auf. Er ist biozertifiziert (Biopark). Dort sind sie 40 Tage bei der Sau, bevor sie abgesetzt werden und in einem überdachten Strohgehege weitere 40 Tage herandwachsen. Danach werden die Schweine in einem Stall mit Auslauf und dick Stroh gemästet. In dem Stall können sie sich frei bewegen (die Gitterabteile sind alle offen) und rausgehen können sie auch wann immer sie Lust dazu haben.Warum Hannos Schweine nicht auf der Weide gemästet werden? Weil er so viele hat (etwa 1000 mästet er pro Jahr), dass sie nicht alle auf seine Ackerfläche passen. Außerdem wachsen die Schweine auf der Weide langsamer, was wiederum die ein oder andere Tonne Futtermehrkosten bedeutet. Man steckt nicht drin, aber als ich Hannos Schweine besucht habe, waren auch die im Auslaufstall sehr entspannt.Das Lustige bei Hannos Schweinen: Einige sind rot-blond, so wie Schwein 31.Geschlachtet und verwurstet wird Schwein 31 dann am 29.10. in der Biofleischerei Gut Gallin, keine 20 Kilometer von Hanno entfernt. Dort werden aus Schwein 31 dann lecker Pfeffersäckchen, Knacker oder Kaßlerleberwurst gemacht. Versendet wird es ab dem 12. November (Knacker, etc. müssen reifen).Wenn alles gut geht und auch schmeckt, soll Hanno zum "zweiten Bernd" werden und auch in Zukunft Freilandwurst aus nordischem Metzgerhandwerk – mit Gesicht – liefern.

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