Schwein 19

ACHTUNG! Bei Schwein 19 hat der Tierarzt kurz nach der Schlachtung eine Darmerkrankung festgestellt, weswegen das Fleisch verworfen wurde. "Das ist eben die Natur", wie Bauer Schulz treffend dazu sagt. Tatsächlich ist die Freilandhaltung auch ein Kompromiss: Die Tiere leben natürlicher, aber die Bedingungen sind gerade wegen dieser Natürlichkeit nicht so klinisch rein wie in großen Massenstallanlagen (wo es trotzdem Krankheitsfälle gibt). Weil die Freilandschweine aber robuster sind, sind die allermeisten auch vollkommen gesund.

Für Schwein 19 wird (Ersatz-)Schwein 29 einspringen, das am 28.9. geschlachtet wird. Schlackwurst und Knoblauchmett müssen dann noch 2 Wochen reifen, so dass ihre Wurst am 15. 10. verschickt wird.

Außerdem gab es eine Schweineverwechslung: Das ursprüngliche Schwein 19, das auch im folgenden Film zu sehen ist, gehörte gar nicht zu der Gruppe der Herbstschweine... Es hatte sich nur dazu gesellt, ist aber mittlerweile woanders untergekommen. Nun ist´s aber eindeutig: Schwein 19 hat die Ohrnummer 477.[youtube http://youtu.be/ZVInxoxPh8w]Hier auch die Zutaten der einzelnen Wurstsorten (sonst wird es oben direkt neben den Produkten textlich eng). Das Schwein wird bei Zimmermann in Görzke geschlachtet und dort direkt zu Wurst verarbeitet.
  • Knoblauchmett: Schweinefleisch, Speck, Nitritpökelsalz (Konservierungsstoff), Gewürze, Ascorbinsäure, Rauch.
  • Leberwurst: Schweinefleisch, Schweineleber, Speck, Zwiebeln, Kochsalz, Gewürze.
  • Mett im Glas: Schweinefleisch, Speck, Kochsalz, Zwiebeln, Gewürze.
  • Rotwurst: Schweinefleisch, Speck, Schweineblut, Schweineherzen, Zwiebeln, Schwarten, Kochsalz, Gewürze.
  • Schinken: Schweinefleisch, Nitritpökelsalz (Konservierungsmittel), Gewürze, Natriumascorbat, Rauch, Dextrose.
  • Schlackwurst: Schweinefleisch, Speck, Nitritpökelsalz (Konservierungsmittel), Gewürze, Ascorbinsäure, Rauch.
  • Sülze: Schweinekopffleisch, Brühe, Gelatine, Zwiebeln, Nitritpökelsalz (Konservierungsmittel), Gewürze.
Die Wurst im Glas ist sehr lange haltbar, z.B. in der Kammer oder im Keller über ein Jahr (neulich wurde mir von einer 4 Jahre alten Leberwurst berichtet, die noch 1a geschmeckt hat). Die Deckel dieser Dauerware werden alle von Hand verschlossen, deshalb kann es vorkommen, dass beim Transport mal einer aufspringt. Dann sollte die Wurst bald verzehrt bzw. im Kühlschrank gelagert werden.Die Schlackwurst und das Knoblauchmett reifen in Kammer oder Keller (unter 15°C) Monate nach und werden immer härter. Dazu sollte man sie am besten frei baumelnd aufhängen.

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