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Fünf Jahre MeinekleineFarm.org – Fünf Jahre für ein neues BeWurstsein!

Vor genau fünf Jahren, am 18. November 2011, wurde Schwein 1 in der Metzgerei Zimmermann geschlachtet. An sich keine große Sache: Wie alle Schweine, die Bauer Bernd Schulz morgens um halb sechs in Görzke anlieferte, wurde auch Schwein 1 mit einer Stromzange betäubt, blutete aus und wurde dann zu Wurst verarbeitet. Handwerklich gekochte Wurst, die genauso gut und ehrlich schmeckte, wie die der anderen Freilandschweine von Bauer Schulz. Und doch begann mit Schwein 1 eine kleine Wurstrevolution. Denn auf den Gläsern dieser Wurst klebte ein Foto von Schwein 1. „Diese Wurst ist aus diesem Freilandschwein gemacht“, war da zu lesen....

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Gewässerverschmutzung durch Massentierhaltung - MkF-Bauern machen es besser!

Die Nitratbelastung in vielen Gewässern ist inzwischen so hoch, dass die Europäische Kommission nun Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland eingereicht hat. Maßgeblicher Verursacher ist die industrielle Tierhaltung. Die Bauern von Meine kleine Farm zeigen, wie man auch anders wirtschaften kann. Eigentlich ist Gülle für den Bauern eine gute Sache: In ihr stecken Stickstoff und Phosphat, zwei der wichtigsten Pflanzennährstoffe. Jeder Bauer braucht also Gülle bzw. Mist für den Ackerbau. Und der Ackerbau ernährt wiederum die Tiere. So funktionieren Stoffkreisläufe, die der Umwelt nicht schaden. Doch zu viel ist zu viel. Wenn sehr viele Tiere auf engem Raum ohne ausreichende...

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"Die letzte Sau" - ein beWurstes Kino-Erlebnis!

Was geschieht, wenn die bäuerliche, handwerkliche, ländliche Idylle zerstört wird? Im Kinofilm "Die letzte Sau" lässt Filmemacher Aron Lehmann seine Protagonisten Metzger Willi und Bauer Huber mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Großbetriebe anrennen. Der Streifen kombiniert praxisnahe Bilder aus der Schweinehaltung mit einer gehörigen Portion Absurdidät und Humor. Ein beWurstes Filmerlebnis und die wohl erste Filmkritik bei MeinekleineFarm.org!  Der handwerklich und respektvoll schlachtende Metzger Willi macht Pleite und verzweifelt. Den wirtschaftlich ebenfalls akut bedrohten Huber-Hof macht ein Meteoriteneinschlag physisch platt. Während Willi schon früh seinen Kampf aufgeben muss, packt Bauer Huber alles zusammen, was ihm noch bleibt -...

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Weniger Fleisch, mehr Respekt im Nachhaltigen Warenkorb

Wie kann man seinen täglichen Konsum nachhaltig gestalten? Der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gibt Anregungen und Faustregeln für Konsumentscheidungen. In seinem Nachhaltigen Warenkorb geht es um so ziemlich alles, für das wir Geld ausgeben. Zum Beispiel Elektronik, Wohnen, Reisen, Mode und natürlich: Essen und Trinken. In der Kategorie "Weniger Fleisch" schafft es MeinekleineFarm.org als einziges Projekt in den Nachhaltigen Warenkorb. Der Lebensmittelkonsum macht einen großen Anteil unseres CO2-Fußabdruckes aus und beeinflusst Umwelt, Tiere und unsere Gesundheit. Weniger Fleisch, mehr Bio-Produkte aus regionaler Erzeugung, Mehrwegverpackungen – das ist nicht neu. Doch der Nachhaltige Warenkorb geht differenziert...

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Wie ein Schwein von Bauer Schulz vom Acker in die Wurst kommt

Unsere Praktikantin Alina war neulich dabei, als Metzger Zimmermann in Görzke ein Schwein – Schwein 236 – geschlachtet hat. Damit ihr auch mal seht, wie das abläuft, wie aus einem Schwein Wurst wird, gibt's hier eine kleine Foto-Story dazu: Das ist Schwein 236. Hier futtert es noch zusammen mit seinen Artgenossen auf dem Acker von Bernd Schulz in Gömnigk. Zwei Tage später fährt Bernd Schulz Schwein 236 um kurz nach 5 Uhr morgens ins 28 km entfernte Görzke, in einem mit Stroh ausgelegten Pferdeanhänger, zu Metzger Zimmermann.  In einem kleinen Vorraum bei Metzger Zimmermann wird Schwein 236 mit einer Elektrozange betäubt – es bekommt...

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